Viel Applaus für Klaus Kurz

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Von links: Klaus Kurz, Stefan Uhl, Michael Holzofer, Kommandant Matthias Herdeg und Ortsvorsteherin Bettina Weber.

33 Einsätze in zwei Jahren , zwei neue Fahrzeuge und Matthias Herdeg bleibt weiterhin Kommandant.

Bopfingen-Kerkingen Coronabedingt nicht im Feuerwehrhaus, sondern im Gemeindehaus hat die Feuerwehr Kerkingen Hauptversammlung abgehalten. Abteilungskommandant Matthias Herdeg berichtete dabei von zwei einsatzreichen Jahren. 2020 waren es zwölf und 2021 21 Einsätze. Somit traf sich Kerkingens Wehr in der Coronazeit 33 Mal.

Geregelter Übungsbetrieb war unmöglich. Daher hatten die Gruppenführer Lernvideos am Fahrzeug gedreht und den Kameraden übers Netz zur Verfügung gestellt, wie Herdeg erinnerte. Nach Lockerungen waren in Kleingruppen im Sommer wieder richtige Übungen möglich. „Das war dringend nötig, da wir nach rund zwei Jahren Vorarbeit am 22. Februar 2020 ein neues LF 10 bei der Firma Rosenbauer in Luckenwalde bei Berlin abholen konnten“, sagte Herdeg. Da sei es wichtig gewesen, die Kameraden mit dem neuen Fahrzeug vertraut zu machen.

Er dankte allen Beteiligten und der Stadt Bopfingen für die Unterstützung bei der Beschaffung. Das Fahrzeug sei seit Indienstellung mit 33 Einsätzen gut ausgelastet. Komplettiert wird der Fuhrpark in Kerkingen seit Juni 2020 durch einen neuen Mannschaftstransportwagen.

Nach 20 Jahren als Abteilungskommandant wurde Matthias Herdeg für weitere fünf  Jahre einstimmig gewählt. Wiedergewählt wurde sein Stellvertreter Michael Holzhofer. Neuer zweiter Stellvertreter ist Stefan Uhl. Gerhard Ziegler wurde nach fünf Jahren als zweiter Stellvertreter mit einem Präsent verabschiedet. Er bleibt weiterhin Atemschutzgerätewart.

Befördert wurden Florian Wohlfrom und Maximilian Ziegler zum Oberfeuerwehrmann und Jakob Moritz und Joachim Bühlmeyer zum Hauptfeuerwehrmann. Michael Holzhofer wurde Oberlöschmeister.

Stadtbrandmeister Im Blick

Zum Schluss würdigte Matthias Herdeg die Leistungen von Klaus Kurz, der letztmals als Gesamtwehrkommandant in Kerkingen dabei war. 46 Jahre in der Feuerwehr - 35 Jahre davon Gesamtwehrkommandant. Kaum vorstellbar, so Herdeg, und kaum zählbar wie viele Übungen und Sitzungen Kurz begleitet hat. Durch seinen Einsatz für Fördergelder und seine vorausschauende Art habe er die Kerkinger Wehr zu dem gemacht, was sie heute ist. Dafür und für die Führungsunterstützung ihm gegenüber dankte Herdeg Kurz herzlich. Unter großem Applaus verabschiedete er Klaus Kurz aus Kerkingen so: „Ein großartiger Chef ist schwer zu finden. Es ist hart, ihn gehen zu lassen. Aber es ist unmöglich, ihn zu vergessen“.

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