Erste Geopark-Ries-Schule gefeiert

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Schüler der Alemannenschule feiern mit (v. l.) Bürgermeister Willibald Freihart (Riesbürg), Roderich Kiesewetter (MdB), OB David Wittner (Nördlingen), Heike Burkhardt (Geopark), Siegfried Scholz, Landrat Stefan Rößle, Bürgermeister Willi Feige und Dezernent Karl Kurz.
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Alemannenschule in Kirchheim erhält als erste Schule im Geopark-Gebiet die Auszeichnung „Geopark-Ries-Schule. Urkundenübergabe und Eröffnung der Infostelle mit einem Festakt.

Kirchheim

Schon im Namen ist es verwurzelt. Kirchheim gehört zum Ries. Folgerichtig trat Kirchheim am Ries 2017 dem Geopark Ries bei. Der nächste Schritt ist nun vollzogen, die Alemannenschule wurde die erste Geopark-Ries-Schule.

Der Kirchheimer Bürgermeister Willi Feige freute sich für das sehr engagierte Lehrerteam – und noch wichtiger: für die engagierten Schüler.

„Ich bin stolz auf das Geopark-Engagement in unserer Gemeinde“, sagte er zur Begrüßung der zahlreichen Ehrengäste: die Bürgermeister der Riesgemeinden, die Touristmanager der Städte, sowie der Landrat des Donau-Ries-Kreises, Stefan Rößle, und Karl Kurz, der Dezernent für Schulen im Ostalbkreis. Auch Bundestagsabgeordneter Roderich Kiesewetter ließ es sich nehmen, bei diesem besonderen Anlass dabei zu sein.

„Ich habe das Team des Geopark Ries jetzt erst kennengelernt, aber sie sind mir schon sympathisch“, sagte der Schulleiter der Alemannenschule Kirchheim, Siegfried Scholz. Er zeigte sich beeindruckt, die erste Geopark-Ries-Schule zu sein. Besonders in Anbetracht des Leitbildes „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Das bedeute, die Kinder sollten Phänomen und Zeugnisse im Lebensumfeld wahrnehmen, beschreiben und verstehen. An außerschulischen Lernorten sollen die Schüler das Wissen um und das Gefühl für die Heimat stärken.

Schuldezernent Karl Kurz sagte zu den Schülern, „Ihr sollt lernen, wo ihr aufwachst.“ Es geh darum, die Erde zu verstehen, um ihre Zukunft zu gestalten.

Donau-Ries-Landrat Stefan Rößle zeigte sich überwältigt über den gebotenen Empfang. Im sei es wichtig, dass auch der württembergische Teil des Geopark Ries deutlich werde. „Der Geopark soll gelebt und wahrgenommen werden“, betonte er, im Hinblick auf die zeitnahe Bereisung der Region durch die Experten der Unesco.

Die Geschäftsführerin des Geopark Ries, Heike Burkhardt, beschrieb die Bildung als Kernthema des Vereins. „Schule darf nicht langweilig sein“, betonte sie.

17 Prozent des Geoparks liegen in Baden-Württemberg, das sich auch durch Förderungen beteiligt. Wie interessant das Ries sei, zeige sich darin, dass der Marslander mit Daten aus dem Ries gespeist wurde, um die gefundenen Materialien analysieren zu können. Gerne gehe sie abends auf den Ipf, um von dort ins Ries zu blicken. „Der Ipf ist Magie“, sagte die Geschäftsführerin.

Die Schüler und Schülerinnen bedankten sich für die Auszeichnung mit drei Aufführungen unter der Choreographie von Daniel Lutz.

Kirchheim am Ries ist damit zu einem Geopark-Knoten geworden. Nicht nur mit der Geopark-Schule, auch mit der Aufstellung der Infostelle am Parkplatz.

Ich bin stolz auf das Geopark-Engagement in unserer Gemeinde.“

Willi Feige, Bürgermeister
Landrat Stefan Rößle

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