Noch sieht das Gasthaus wie ein Kloster aus

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Die Schauspielerinnen und Schauspieler sind bei jeder Probe stark motiviert und fiebern der Premiere entgegen.
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Modernes Stück „Kommissar Stelzle ermittelt“ feiert am 8. Juli Premiere im Klostergarten.

Kirchheim am Ries. „Fertig? Und los!“ hört man es rufen im Klostergarten in Kirchheim am Ries. Hier laufen die Proben für das Freilichttheater, das ab dem 8. Juli hier aufgeführt wird.

Nach den bisherigen historischen Aufführungen nun also ein modernes Stück. „Kommissar Stelzle ermittelt“ heißt es dann im Klostergarten in Kirchheim. Für den herrlichen Ausblick ins Ries haben die Akteure keine Zeit. Regisseur Martin Bernard gibt Anweisungen, wie soll gedreht, gelaufen oder mit den Händen agiert werden. Hier zählt die kleinste Kleinigkeit, um es für das Publikum autentisch wirkten zu lassen.

Kulissenbauer Thomas König recycelt vorhandene Elemente

Überall im Garten stehen bereits einzelne Elemente der Kulissen. Das Grundgerüst auf der Bühne steht bereits. Kulissenbauer Thomas König hat teilweise Elemente aus vergangenen Aufführungen verwendet. So sieht das Gasthaus noch eher wie ein Kloster aus. Aber bis zur Premiere wird alles stehen. „Wir spielen quasi auf drei Bühnen,“ erklärt Bernard. Weshalb der Bühnenaufbau sehr aufwendig ist.

Die Souffleusen sausen über den Platz. Denn es wird nicht nur auf der Bühne an verschiedenen Ebenen gespielt. Der ganze Klostergarten wird miteinbezogen. Jede Bewegung, jede Änderung am Text, die Martin Bernard seinen Akteuren vorgibt wird in das Skript eingetragen.

Die Texte der Mitspieler sitzen teilweise schon. Vor der Bühne sitzt einer der Schauspieler und wartet auf seinen Einsatz. So lange kann er nochmals am Text üben. Immer wieder wird ausgetüffelt wer wo, wie sitzt, steht oder geht.

Zwischendrin immer wieder ein Scherz zur Auflockerung. Man merkt deutlich, welchen Spaß es allen macht die an diesem Abend zum Proben gekommen sind.

Insgesamt werden bei den Aufführungen 20 Darsteller dabei sein. Da wird noch in Gruppen geprobt, bis alles sitzt. Dann können die einzelnen Szenen zusammengetragen werden.

Auch die Schwäpo spielt eine Rolle in der Geschichte um eine erschossene Spediteurin. Der vom Nördlinger Ronald Hummel erfundene Kommissar Stelzle beginnt zu ermitteln. Dabei beginnt er eine Affäre mit einer Zeugin. Werden davon seine Ermittlungen beeinflusst? Ab dem 8. Juli können sie die Besucher diese Frage beantworten.

Karten

Auch online besteht die Möglichkeit Karten zu erwerben: unter www.kirchheim-am-ries.de. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen. Karten gibt es im Rathaus Kirchheim am Ries; TUI Bopfingen; Tourist-Info Nördlingen und im Gasthof „Zum Kreuz“ Dirgenheim.

Die Schauspielerinnen und Schauspieler sind bei jeder Probe stark motiviert und fiebern der Premiere entgegen.
Die Schauspielerinnen und Schauspieler sind bei jeder Probe stark motiviert und fiebern der Premiere entgegen.
Die Schauspielerinnen und Schauspieler sind bei jeder Probe stark motiviert und fiebern der Premiere entgegen.

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