Nico Gasch ist neuer Vorsitzender der Schüler Union

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Nico Gasch ist der Vorsitzende der Schüler Union.

96 Prozent der Stimmen erhält der 18 Jahre alte Bopfinger. Wofür er sich einsetzen will.

Stuttgart/Bopfingen. Die Schüler Union Baden-Württemberg, kurz SU, hat während des vergangenen Landtags in Merzhausen Nico Gasch mit 96 Prozent zum neuen Vorsitzenden gewählt. Dies teilte die SU mit. Der 18-jährige Bopfinger aus dem Ostalbkreis tritt damit die Nachfolge von Adrian Klant an, der sich nach zwei Jahren an der Spitze der Südwest-Schülerunionisten nicht mehr zur Wiederwahl stellte, so die SU weiter.

„Gemeinsam mit euch möchte ich den Aufbruch wagen, laut werden, uns positionieren und noch stärker für die Sache einstehen!“, erklärte Nico Gasch in seiner Bewerbungsrede.

„Wenn auf die Frage nach unserem inhaltlichen Kern mit dem simplen Satz entgegnet wird, wir stehen für die beste Bildung im Ländle, dann ist das keine zufriedenstellende Antwort! Unser Anspruch sollte sein, die inhaltliche Vielschichtigkeit unseres Verbandes auch nach außen zu tragen – und das können wir auch!“, so Gasch.

Veranstaltungen in den Kreisverbänden, etwa schulpolitische Foren über Bildungspolitik und die sozialen Folgen der Corona-Pandemie oder Gespräche mit Experten zur Ausbildungspolitik, gehörten ebenso dazu wie Diskussionen über die inhaltliche und personelle Ausrichtung der Union im Vorfeld der Landtags- und Bundestagswahl sowie auch der Wahlen zum Parteivorsitz, sagte er.

Den Blick wolle man in der Schüler Union aber auch nach außen richten. „Dass sich unsere Mitglieder über die Schüler Union hinaus in Vereinen, Blaulichtorganisationen und Jugendvertretungen engagieren, ist ein unglaublich starkes Signal und zeigt, dass uns das Ehrenamt wichtig ist“, unterstrich der Landesvorsitzende.

So stehe man natürlich auch im politischen Wettbewerb mit anderen Interessensgruppen und besonders mit Jugendorganisationen. „Wir müssen miteinander in den Austausch treten, aber auch kontrovers diskutieren können!“, betonte der frischgewählte SU-Chef. „Es ist dabei entscheidend, angesichts der eigenen politisierten Generation, den Jugendlichen als Schüler Union auf Augenhöhe mit attraktiven Angeboten zu begegnen. Populismus war gestern, Pragmatismus ist heute!“

Die Pandemie hat die Gesellschaft weiterhin fest im Griff. Das erschwere nicht nur die eigene Verbandsarbeit in der Schüler Union, sondern auch das Leben aller Schüler, Auszubildenden und Studenten, stellte der 18-jährige Bopfinger fest. „Wenn sich Schüler davor fürchten, bis spät in den Januar hinein ins Homeschooling geschickt zu werden, wenn Azubis sich um den Verlust ihrer Ausbildungsstelle durch Kurzarbeit oder Stellenstreichung sorgen, und wenn Studenten nahezu ausnahmslos in digitale Vorlesungen gesetzt werden, dann muss die Schüler Union zu denen gehören, die am lautesten für die vergessene, junge Generation unserer Gesellschaft einsteht“, betonte er.

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