Rettungszentrum ist bald beziehbar

  • Weitere
    schließen
+
Das neue Abtsgmünder Rettungszentrum aus der Luft während der Besichtigung von Mitgliedern des Technischen Ausschusses. Vorne der Komplex der Polizei und der Feuerwehr samt Übungsturm, hinten das Gebäude des Roten Kreuzes.

Mitglieder des Technischen Ausschusses haben sich am Montag das neue Abtsgmünder Rettungszentrum besehen. Warum das Rote Kreuz noch diese Woche einzieht.

Abtsgmünd

Diese Woche am Freitag will das Rote Kreuz seine Räumlichkeiten im neuen Abtsgmünder Rettungszentrum im Gebiet „Osterei“ beziehen.

Feuerwehr und Polizei werden noch einige Wochen brauchen, bis sie ins neue Rettungszentrum umziehen. Das aber bedeutet nicht, dass sie verspätet sind. „Wir wollten unbedingt spätestens am Weltrotkreuztag die neue Rettungswache eröffnen“, erklärt an Ort und Stelle Matthias Wagner, der Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Aalen. Und das Rote Kreuz hat in Eigenregie gebaut. Obwohl das der erste Blick nicht deutlich macht, denn die Gebäude sehen von außen doch recht einheitlich aus.

Die Mitglieder des Technischen Ausschusses des Gemeinderates besahen sich das Projekt am Montag, zu Beginn ihrer Sitzung. Durch die Räume der Polizei führten Bürgermeister Armin Kiemel und Architektin Christine Berzl von „kplan AG. Die Fassade des Rettungszentrums ist komplett fertig.

Kommandant Holger Schmid zeigte den Ausschussmitgliedern die Räumlichkeiten der Feuerwehr, die am meisten Platz im Gesamtkomplex einnehmen. Groß sind die Fahrzeughalle mit Platz für fünf große Fahrzeuge, die Waschhalle, und eine pfiffige angelegte, durchfahrbare Lagerhalle, in der die Fahrzeuge bei einem Einsatz blitzschnell ausgerüstet werden können.

DRK-Kreisgeschäftsführer Matthias Wagner führte durch die neuen Räume des DRK, die bereits eingerichtet werden. Grau und Weiß sowie Anthrazit sind die vorherrschenden Farben. Im Bereich der Rettungswache gibt es auch roten Linoleumfußboden.

„Die Planung ist aus einem Guss“, freute sich Bürgermeister Armin Kiemel. Außerdem liege das Projekt im Zeit- und im Kostenplan. Insgesamt 7300 Quadratmeter umfasse das Grundstück. Polizei und Feuerwehr haben 1300 Quadratmeter Geschossfläche zur Verfügung, das Rote Kreuz 430 Quadratmeter. Die Kletterwand am Übungsturm sollen auch Schulklassen nutzen dürfen.

Das Rettungszentrum verfügt über eine eigene Einfahrt von der B 19 her und über eine „Alarmausfahrt“. Bei Einsätzen soll eine Ampel Verkehrsteilnehmer warnen. Außerdem wartet die Gemeinde auf das „Okay“ des Regierungspräsidiums auf eine permanente Geschwindigkeitsbeschränkung im Bereich des Rettungszentrums.

Letzten Endes bauen wir für die Bürgerinnen und Bürger.“

Armin Kiemel, Bürgermeister

Hilfsfrist kann eher eingehalten werden

Abtsgmünd. Die Hilfsfrist ist das wichtigste Planungs- und Qualitätsmerkmal für die Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdienst. In 95 Prozent aller Fälle soll Hilfe binnen höchstens 15 Minuten an Ort und Stelle sein. Schwierig seither für Abtsgmünd, oder auch den Nachbarort Adelmannsfelden. Das neue Rettungszentrum ist ein Garant dafür.

Zurück zur Übersicht: Bopfingen

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL