Baubetriebshof geht in den Betrieb

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Bei der offiziellen Inbetriebnahme: Falk Deuker; Klaus Grader; Kurt Götz; Willibald Freihart; Karl Willadt; Mathis Tröster (von links). Die Einweihung soll coronakonform noch in diesem Jahr nachgeholt werden.
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Warum das neue Gebäude entgegen vieler Bauprojekte günstiger wurde als veranschlagt und wie die Planung für die Restarbeiten aussieht.

Riesbürg

Seit April ist der neue Bauhof in Riesbürg in Betrieb. Nun konnte die offizielle Inbetriebnahme erfolgen. Allen hatten sich auch auf die Einweihung gefreut, Corona machte auch hier einen Strich durch die Rechnung. „Wir sind guter Hoffnung, dass wir die Einweihung dieses Jahr noch feiern können“, ist sich Riesbürgs Bürgermeister Willibald Freihart sicher.

Der Bau blieb auch während Corona im Zeitplan. Insbesondere auch durch die viele Eigenleistung, welche die Bauhofmitarbeiter in ‚ihren‘ Neubau gesteckt haben. „3500 Stunden Eigenleistung stecken in diesem Gebäude“, lobte Freihart sein Team.

Der Bauhof war 1995 in die ehemalige Molkerei in Pflaumloch eingezogen. Diese Räume sind nun in die Jahre gekommen und vieles war nicht mehr zeitgerecht. So begann die Verwaltung im Jahre 2014 zusammen mit Architekt Mathis Tröster ein Gebäudekonzept zu erarbeiten. Im April 2017 konnte das Grundstück in Pflaumloch an der Goldburghausener Straße erworben werden. Am 18. März 2019 erfolgte der Spatenstich. Jetzt erfolgte im kleinen Rahmen die Inbetriebnahme des Bauhofs. Hier finden die Mitarbeiter optimale Voraussetzungen, mit separaten Räumen für verschiedene Aufgaben, Hochregale zum Lagern können aufgebaut werden und auch die Sozialräume sind nach modernen Kriterien eingerichtet. Drei Hallen stehen nun zur Verfügung dabei eine Waschhalle mit Ölabscheider und eine Werkstatthalle mit Hebebühne für größere Fahrzeuge.

Auf dem Hof ist ein kleiner Wertstoffhof entstanden. Hier können die Bürger ihren Grünmüll in einem abgesenkten Grüncontainer bei der GOA entsorgen, ebenso sind Glascontainer vor Ort.

Synergie mit Feuerwehr

Willibald Freihart dankte dem Architekten Mathis Tröster und dem Bauleiter Falk Deucker für ihre Arbeit. Nicht zuletzt auch dem Einsatz der Bauhofmitarbeiter. „Es ist eine Maßnahme für die Zukunft“, sagte Freihart. Mathis Tröster nahm dies in seiner Ansprache auf. Er verwies auf die Synergieeffekte mit dem angrenzenden Feuerwehrhaus. Ebenso machte er ein Kompliment an die Bauhofmitarbeiter. „Wenn alle Aufträge so einfach von der Hand gingen, wäre es schön.“ Er habe es genossen, mit Profis zusammenzuarbeiten.

Für den neuen Bauhof waren 1,24 Millionen Euro veranschlagt, durch viel Eigenleistung und einer kosteneffizienten Planung konnte der Bauhof für 1,16 Millionen Euro erstellt werden. 400 000 Euro beträgt der Zuschuss der ELR an diesem Projekt. Noch ist die Feuerwehr nicht eingezogen, auch hier kommt es durch die Corona-Regelung zu Verzögerungen. Auch das Gemeindearchiv soll in das neue Gebäude überführt werden.

Willibald Freihart hofft darauf, dass dies bald erfolgt und dann die Einweihung endlich gefeiert werden kann.

Der GOA-Hof ist jeweils dienstags von 18 bis 19 Uhr und samstags von 9 Uhr bis 11 Uhr zur Grünmüll Entsorgung geöffnet.

3500 Stunden Eigenleistung stecken in diesem Gebäude.“

Willibald Freihart, Bürgermeister Riesbürg

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