Krieg schlägt auf Projekte durch

Die Ausschreibung für das Gewerbegebiet Lerchenäcker ist aufgehoben.

Riesbürg. Ob die Gemeinde ihre ambitionierten Investitionsprojekte in den kommenden Jahren wie geplant werde umsetzen könne, hänge ganz entscheidend von den finanziellen Auswirkungen des Ukrainekrieges auf die kommunalen Haushalte ab. Deshalb fahre Riesbürg künftig „auf Sicht“, sagte Bürgermeister Willibald Freihart im Gemeinderat.

Ein erstes „Opfer“ haben die enormen Preissprünge für Bauleistungen bei den geplanten Investitionen der Gemeinde verursacht. Wegen 20- bis 25-prozentigen Steigerungen der Angebotssummen gegenüber der Kostenberechnung hat Rathauschef Freihart nach eigener Aussage die Ausschreibung für die Erweiterung des Gewerbegebietes Lerchenäcker in Utzmemmingen aufgehoben. „Aufgrund der momentanen Lage in der Bauwirtschaft war dies der richtige Weg“, betonte Freihart. Was die Zukunft dieses Vorhabens angehe, müsse die weitere Entwicklung abgewartet werden.

Neue LED-Leuchten

Darüber hinaus wurde der Auftrag für die Erneuerung von 17 Leuchten in den Aalener Straße und der Nördlinger Straße in Utzmemmingen zum Preis von rund 11400 Euro an das Unternehmen NetzeODR vergeben. Mit den neuen LED-Lampen könnten pro Jahr rund 3000 Kilowattstunden eingespart werden.

In den letzten Jahren sei es durch die Umstellung auf LED gelungen, den Stromverbrauch für die Straßenbeleuchtung von 63500 Kilowatt auf 40000 Kilowatt zu senken. bs

Zurück zur Übersicht: Riesbürg

Mehr zum Thema

Kommentare