Trinkwasserversorgung gesichert

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Die Ortschaft Röttingen wächst. Nun wurden die Leistungsdaten zur Wasserversorgung geprüft und für ausreichend befunden.
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Was eine hydraulische Berechnung für die Erschließung des neuen Wohnbaugebiets Sallenfeld III in Röttingen bedeutet.

Lauchheim-Röttingen

Wer ein neues Baugebiet ausweist, muss prüfen, ob es sich auch ohne Probleme an das vorhandene Wasserversorgungsnetz anschließen lässt. In Lauchheim-Röttingen wurde deshalb für das geplante Wohnbaugebiet Sallenfeld III eine hydraulische Berechnung in Auftrag gegeben.

„Der Trinkwasserbezug durch den Hochbehälter Röttingen ist gesichert“, erfuhren die Ortschaftsräte in ihrer jüngsten Sitzung von Andreas Heiss, dem Geschäftsführer der OstalbWasser Service GmbH. Und weiter: „Durch das neue Baugebiet ergeben sich keine nennenswerte Veränderungen im bestehenden Wassernetz.“

Die Bestandsaufnahmen und Ergebnisse der letzten Monate interessierten die Räte. Wird doch der Hochbehälter Röttingen mit seinem Fassungsvermögen von 300 Kubikmeter Wasser über zwei Pumpen vom tiefer liegenden Hochbehälter Gromberg gespeist. Fünf Liter pro Sekunde beträgt deren Förderleistung. „Der mittlere Tagesverbrauch in Röttingen liegt bei 110 Kubikmeter Wasser, was einer notwendigen Förderleistung von 1,28 Liter pro Sekunde entspricht“, sagte Heiss, der damit auf genügend Reserven verwies. Und auch die Fließgeschwindigkeit im Ortsnetz sei weit von kritischen Werten entfernt. Einzig zwei im Ort verbaute Druckminderschächte betrachtete der Fachmann als kritisch. Das Alter sei nicht mehr feststellbar und zu desolat der Zustand. Weswegen die in nur einer Richtung wirkenden Druckminderer bei Störungen die Versorgungssicherheit im Ortsnetz mehr gefährden, als dass sie von Nutzen wären. Die beiden Schächte aufzulösen, lautete somit die Empfehlung.

Heiss verwies auf den relativ hohen Versorgungsdruck, wonach es in manchen Hausinstallationen wohl einer Nachbesserung bedürfe. „Bürgerinnen und Bürger, die neben Wasseruhr und Filter noch keinen Druckminderer eingebaut haben, sollten dies zügig nachholen.“ Was bei Neuinstallationen verpflichtend Standard, ist bei älteren Anlagen oftmals Fehlanzeige. „Im Dorf sind es nur 10 Prozent, die ihre Anlage besser nachrüsten sollten“, schätzte Wassermeister Alexander Diemer. Sobald die Vorgehensweise feststehe, möchte die Stadtverwaltung die Haushalte in Röttingen dahingehend anschreiben.

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