Schimmel an Grundschule schnell beseitigt

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Die Beteiligten der Schimmelbeseitigung in der Grundschule Schloßberg und Stauferschule sind froh, dass so schnell reagiert und die Arbeiten ausgeführt wurden.
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Flotte Arbeit dank guter Zusammenarbeit zwischen Schulen, Stadt und Fachunternehmen.

Bopfingen-Schloßberg. Gefahr erkannt, Gefahr schnell gebannt, war die Parole, als es um die Schimmelbeseitigung in der Stauferschule Bopfingen und in der Grundschule Schloßberg ging. Nachdem Mitte Mai in der Grundschule Schloßberg ein Schimmelpilzbefall entdeckt worden war, entschieden sich die Verantwortlichen, die Stauferschule und Grundschule Schloßberg zu schließen. „Wir hatten durch Corona bereits Erfahrungen gesammelt,“ sagte die Rektorin der Grundschule, Kerstin Fiebiger. Das kam nun den Schulen zugute. Auch die Stadtverwaltung reagierte schnell. Das Marienheim wurde in eine Notbetreuung umgerüstet. Die Schulen des Bildungszentrums stellten Räume zur Verfügung. Die Grundschulen am Ipf und Oberdorf halfen mit der Umsetzung bei logistischen Problemen, wie beispielsweise beim Anfertigen von Kopien. Durch die Digitalisierung der Bopfinger Schulen konnte auch Homeschooling angeboten werden. „Insgesamt hatten wir nur sechs Tage Homeschooling,“ erklärt Marvin Pavel, stellvertretender Rektor der Stauferschule.

Schnell war auch die Firma ISOTEC vor Ort. „Aufgrund der Dringlichkeit wurde kurzfristig ein Vor-Ort-Termin mit unserem Sachverständigen Marcel San José vereinbart,“ berichtet der Geschäftsführer der Firma ISOTEC Farshid Tremel. Sofort sei klar gewesen, hier ist Eile geboten. Das ambitionierte Ziel hieß: Innerhalb von vier Wochen 75 Klassenzimmer und andere Räume vom Schimmelbefall zu befreien. Zeitweise waren 20 Mitarbeiter der Firma im Einsatz. „Wir haben teilweise andere Baustellen ruhen lassen,“ erklärt Farshid Tremel. Um alles zu schaffen, wurden viele Überstunden eingelegt, auch an Feiertagen und Samstagen gearbeitet. Die enge Zusammenarbeit zwischen ISOTEC und der Stadt war ebenfalls ein wichtiger Baustein, dass die Arbeiten rechtzeitig zum Ende der Pfingstferien 2022 fertig wurden.

Gefährlicher Schimmel entfernt

Der Schimmelbefall war in Räumen entdeckt worden, die an die Aula angrenzen. Auf einer Fläche von über 200 Quadratmetern war hier unter einer abgehängten Decke eine Wärmebrücke entstanden, die dem Pilz die Grundlage lieferte. Laboruntersuchungen zeigten dann, dass es sich um einen Pilz handelte, der Husten und chronische Bronchitis auslösen könnte.

Diese Gefahr ist nun gebannt. Alles wurde komplett feingereinigt, das Mobiliar ausgeräumt, die Steckdosen demontiert und die Vorhänge abgehängt. Auch die Luft wurde mit speziellen Geräten ausgetauscht.

Bopfingens Bürgermeister Gunter Bühler dankte allen Beteiligen für die schnelle Reaktion. „Wir sind froh, eine kompetente Fachfirma gefunden zu haben, die mit vollem Einsatz schnelle Arbeit geleistet hat“. Durch das schnelle Eingreifen aller Beteiligten wird es keine Verzögerungen in der Sanierung der Schulen geben. Diese soll bis Pfingsten 2023 abgeschlossen sein.

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