Schurrers Krippe

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Die Anton-Schurrer-Krippe in Jagstheim.

Glaube Eine ganz besondere Krippe steht in dem Kirchlein in Jagstheim. Anton Schurrer hat die Krippe wie jedes Jahr aufgebaut. „Früher hatten wir noch das Jesuskindlein der Klosterschwestern aus Kirchheim in unserer Krippe,“ erzählt er während eines Kirchenbesuchs. Aus Sicherheitsgründen ist dieses in der Zwischenzeit sicher verstaut, und ein neues Kind liegt in der Krippe.

Die große Baumwurzel, die die Krippe schützt, hat Anton Schurrer in Wasseralfingen gefunden und anschließend bearbeitet, damit sie in der Kirche ihren Dienst erfüllen kann. Natürlich darf auch ein echter Riesstein in der Krippe nicht fehlen. Viele Figuren sind um das Gebilde herum platziert. Mit der Zeit kamen immer mehr dazu. „Das sind alles Spenden“ sagt Schurrer. Seit 1966 kümmert sich die Familie Schurrer um die Wallfahrtskirche zum heiligsten Herzen Jesu. Diese wurde 1399 erstmals erwähnt. Ein Ereignis ist bis heute in Erinnerung: der Einsturz des über 30 Meter hohen Kirchturms am Pfingstmontag 1870. Aus diesem Grund gibt es jedes Jahr am Pfingstmontag das Wallfahrtsfest in dem kleinen Weiler bei Kirchheim am Ries. mj/Foto: mj

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