Seit Anfang März 4200 Corona-Schnelltests erledigt

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Das Bopfinger Testteam: Dorothea Geiß, Karen Schnittger, Eva Fellner-Guyot, Olga Dercho, Stephanie Humpf (von links nach rechts).

Guyot-Apotheken ziehen erstes Zwischenfazit ihrer Aktion: 0,8 Prozent der Getesteten sind positiv.

Bopfingen. In Bopfingen gibt es verschiedene Stellen für Schnelltests. Eine davon wird am Osteingang des Rathauses durch die Guyot-Apotheken durchgeführt. Nun wurde hier eine Zwischenbilanz gezogen.

Im Dezember begannen die Guyot-Apotheken in Bopfingen und Nördlingen kostenlose Schnelltests anzubieten. Schnell wurden die Räume in den Apotheken zu eng. Deshalb zog man um - in Nördlingen in den Gewölbekeller des Rathauses und in Bopfingen an den Osteingang des Rathauses.

Da derzeit Bürger in Nördlingen nur mit einem negativen Corona-Nachweis einkaufen können, ist dort der Andrang dementsprechend größer.

In Bopfingen kann man sich montags bis samstags von 8 bis 18 Uhr testen lassen. „Wir wollen nicht die Zahlen in die Höhe treiben“, stellt Eva Fellner-Guyot, Inhaberin der Reichsstadt-Apotheke fest. Das Gegenteil wollten sie erreichen, nämlich dass bald alle wieder zum normalen Leben zurückkönnen.

Ihr Sohn Uli Guyot hat nun die Zahlen ausgewertet. So sind seit 1. März 4200 Tests erfolgt. Davon waren 34 Positiv, das entspricht 0,8 Prozent der durchgeführten Tests.

Die Menschen kommen aus einem Umkreis von 50 Kilometern, sogar einer aus der Schweiz war beim Schnelltest in Bopfingen. So sind von den 34 positiv Getesteten elf aus Bopfingen, das sind 0,6 Prozent.

„Wir wissen nicht, was dann beim PCR-Test herauskam“, erklärt Uli Guyot. Denn nur diese Tests fließen in die Statistik ein, und wer beim Schnelltest positiv ist, kann trotzdem beim PCR-Test, der ein genaueres Ergebnis liefert, negativ sein.

30 Tester sind bei Guyots im Einsatz. Krankenschwestern, Heilpraktikerinnen, ehemalige Sanitäter sind genauso dabei wie ausgebildete Apothekerinnen. Alle haben eine Sachkundeschulung absolviert. In diesem dreistündigen Lehrgang wird den Testern beigebracht, wie sie die Tests durchführen müssen und auf welche Sicherheitsvorkehrungen zu achten ist.

Eva Fellner-Guyot möchte mit den Schnelltests auch zeigen, dass Apotheken zu den Gesundheitsberufen gehören und die Versorgung vor Ort sichern.

Michael Scheidle

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