AC/ID heizt dem Publikum im Stadtgarten ein

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Hardrock vom Feinsten bot die Coverband AC/ID am Samstag im Stadtgarten.

Das Quartett sorgt mit Hits des australischen Originals AC/DC für Stimmung und zeigt, was es kann.

Bopfingen. Cover-Hardrock ganz nah am Original bekamen die begeisterten Zuhörer im Stadtgarten von der Mannheimer Band AC/ID zu hören, natürlich mit der dazu gehörigen Bühnenshow der australischen Vorbilder. Mit geschlossenen Augen hatte man das Gefühl, die Originalmusiker von AC/DC präsentierten auf der Bühne einen ihrer legendären Auftritte.

Seit 20 Jahren ist die Band AC/ID mit den Songs von AC/DC unterwegs. Gleich zu Beginn legten die fünf Musiker los und die 350 Zuhörer – viele von ihnen im AC/DC-T-Shirt oder zumindest schwarz gekleidet – kamen sofort in Bewegung. Allerdings wegen der Coronabeschränkungen nur auf ihren Sitzplätzen. „Das ist zwar nicht gerade AC/DC-like, aber wir sind froh, dass Veranstalter solche Auftritte überhaupt wieder möglich machen. Lasst uns Spaß haben“, sagte Sänger Christian Hass unter viel Beifall. Gitarrist Ralf „Angus“ Keßler hatte wie sein Vorbild eine kurzbehoste Schuluniform angelegt und Hass war wie Originalsänger Brian Johnson mit Ballonmütze ausgestattet – und vor allem mit einer genauso kratzenden Stimme.

Im ersten Teil des Konzerts waren viele Songs zu hören, die weniger bekannt sind. Trotzdem stiegen bald die ersten Zuhörer auf die Bänke oder tanzten hinter denselben. Keßler zeigte ausgiebige Gitarrensoli, teils mit Improvisationen, die ans Original erinnerten, und vor allem mit einer ähnlichen Mimik wie Angus Young. Die weiteren drei Musiker Ekki Bock (Gitarre), Stefan Schiemer (Bass) und Jens Gellner (Schlagzeug) sorgten für den krachenden und treibenden Sound. Mit „Hells Bells“ ging es dann in die Pause.

Danach folgte Hit auf Hit der australischen Band wie „Highway to Hell“ und „T.N.T.“; aber auch die neueren Stücke wie „Thunderstruck“ brachten den Stadtgarten zum Beben. Man merkte den Musikern ihre Spielfreude an. Natürlich ließ das Publikum die Band nicht ohne mehrere Zugaben von der Bühne.

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