Arbeitsagentur hat neues Domizil in Bopfingen

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Sind zufrieden mit den neuen Räumlichkeiten (von links): Dr. Gunter Bühler, Gertrud Arnold, Willi Arnold, Albrecht Konle und Claudia Prusik.
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Die Geschäftsstelle ist in das ehemalige Haushaltswarengeschäft Arnold in der Hauptstraße 66 umgezogen.

Bopfingen. In den früheren „Arnold“ in der Bopfinger Innenstadt kommt wieder Leben. Die Agentur für Arbeit eröffnete hat hier in dieser Woche ihre neue Geschäftsstelle eröffnet. Nachdem die vorherigen Räume nicht mehr zeitgemäß waren, wurden hier in der Hauptstraße 66 nun moderne Räume eingerichtet. 

Dort wo bis 2021 noch das traditionelle Haushaltswarengeschäft Arnold war, sind jetzt auf circa 400 Quadratmetern moderne, helle Büros entstanden. Die Vorschriften haben sich in den vergangenen zehn Jahren stark gewandelt,“ erklärte Geschäftsstellenleiter Albrecht Konle den Schritt.

Barrierefrei kann nun ein Besuch in der Agentur für Arbeit in Bopfingen stattfinden. „Wenn es um Menschen geht, funktioniert digital nicht,“ sagte Bopfingens Bürgermeister Dr. Gunter Bühler. Ihm ist es sehr wichtig, dass die Arbeitsagentur im Osten des Landkreises weiterhin vertreten ist. „Die Unternehmen werden von Ihnen gut begleitet,“ lobte er die Arbeit der Agentur. 
„Auf den Punkt genau hat es geklappt,“ freute sich die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Aalen, Claudia Prusik. Sie bedankte sich bei allen Unterstützern, dass es mit den Räumlichkeiten so unkompliziert funktioniert hat. Insbesondere bei der Familie Arnold, die sehr tatkräftig mitgeholfen hat. „Alle haben Hand in Hand gearbeitet,“ sagte sie. 
Claudia Prusik betonte, dass man sich von Seiten der Bundesagentur ganz bewusst für die Erhaltung der Geschäftsstelle ausgesprochen hat. „Trotz der digitalen Angebote zieht sich die Agentur nicht zurück,“ versprach sie. 

Niedrige Arbeitslosigkeit

Für sie ist es wichtig, dass die Bevölkerung in und um Bopfingen weiterhin vor Ort bedient werden kann. Bei einer derzeitigen Quote von 1,7 Prozent im Bereich der Agentur für Arbeit Bopfingen, sollen die Herausforderungen vor Ort lösbar bleiben. 

In seiner Rede, die von Albrecht Konle vorgelesen wurde, da Stefan Arnold krankheitsbedingt nicht anwesend sein konnte, bedankte sich Stefan Arnold bei den Beteiligten Handwerkern und Architekten, speziell bei seinen Eltern Gertrud und Willi Arnold. 

Seit mehr als 55 Jahren ist das Haus in den Händen der Familie, nun wurde aus dem ehemaligen Haushaltswarengeschäft ein Bürotrakt, der sich sehen lassen kann. Helle Räume, mit großen Fensterfronten strahlen trotzdem keine Sterilität aus. Die Mitarbeiter sind mit den Räumen sehr zufrieden und sind seit Montag bereits in der neuen, angenehmen Atmosphäre im Einsatz. So werde das Gebäude nach der Geschäftsschließung sehr sinnvoll genutzt, fanden die Anwesenden.

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