"Bopfingen hat einen guten Lauf"

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Viele Beteiligte waren notwendig, bis der erste Spatenstich für die Breitbandoffensive in Bopfingen erfolgen konnte. Es ist eine der größten Einzelmaßnahmen in Baden-Württemberg und im Ostalbkreis.
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 Am Dienstag war in Oberdorf Spatenstich für eines der größten Breitbandversorgungsprojekte des Landes Baden-Württemberg.

Bopfingen

Eines der größten Breitbandversorgungsprojekte des Landes Baden-Württemberg ist am Dienstag in Bopfingen angestoßen worden. Der Breitbandausbau startete in Oberdorf. 17 Millionen werden in Bopfingen in die Zukunft investiert. Davon übernimmt 50 Prozent der Bund und 40 Prozent das Land Baden-Württemberg. Insgesamt werden bis Ende 2024 50 Kilometer Glasfaserkabel verlegt sein, 1215 Haushalte haben dann lichtschnelles Internet.

Bopfingens Bürgermeister Gunter Bühler appellierte an die Bürger, das kostenlose Angebot wahrzunehmen. „Jede Immobilie gewinnt mit dem Anschluss an Wert,“ sagte der Verwaltungschef. Der Ministerialdirektor des baden-württembergischen Innenministerium, Stefan Krebs, sagte beim Spatenstich, er beobachte die positiven Aktivitäten in Bopfingen. Als Vorbild bezeichnete Krebs die Arbeitsgemeinschaft "Arge", bestehend aus der EnBW und der Bopfinger Firma Bortolazzi. Diese übernimmt die sehr anspruchsvolle und zeitlich enge Maßnahme.

Landrat Joachim Bläse verwies auf die wunderbare topographische Lage Bopfingens. Diese macht den Verantwortlichen bisweilen Kopfzerbrechen. „Der Lebensraum Bopfingen bekommt eine gute Möglichkeit für Wirtschaft und Wohnen,“ betonte der Landrat. „Bopfingen hat einen guten Lauf“.

Der Vorstand der EnBW ODR, Sebastian Maier, erläuterte, dass schnelles Internet heutzutage Pflicht sei. „Deutschland ist nicht auf der Pole Position,“ sagte Maier. „Aber es wurde erkannt und es wird daran gearbeitet“. Alle Beteiligten war es wichtig, dass hier Firmen aus der Region an diesem Projekt teilhaben. Somit bleiben 100 Prozent der Wertschöpfung im Ostalbkreis und Baden-Württemberg.

Nach Oberdorf sollen bis zum Spätherbst 2024 auch Kerkingen, Flochberg, Schloßberg und das Industriegebiet angeschlossen sein. „Jeder Gewerbebetrieb macht einen wichtigen Schritt in die Märkte der Zukunft,“ erklärte Bühler. Wichtig sei, dass niemand außen vor bleibe. So würden auch die Einzelhöfe an das schnelle Internet angeschlossen. 

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