Breitwangbahn wird zum Mekka des Kartsports

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Am Pfingstsonntag wird auf der Bopfinger Breitwangbahn einiges geboten sein: Insgesamt 123 Kart-Piloten werden zu Gast sein.
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Am Pfingstsonntag dröhnen in Bopfingen die Motoren: Insgesamt 123 Kart-Piloten treten an.

Bopfingen. Die Bopfinger Breitwangbahn wird am Pfingstsonntag zum Mekka des deutschen Kartsports.

Beim Pfingstrennen treten 123 Kart-Piloten an, um Punkte für den Süddeutschen ADAC-Kart- Cup und den ROK-Cup zu sammeln. Fahrer aus dem gesamten Bundesgebiet werden nach Bopfingen kommen und in insgesamt elf Klassen ihre Sieger ausfahren. Dabei gibt es vor diesem Lauf spannende Konstellationen. In der Mini-Klasse, in der die jüngsten Fahrer aufeinandertreffen, ist vor den Läufen auf der Breitwangbahn Punktgleichheit. Luke Kornder und Moritz Groneck liegen hier gleichauf, beide konnten bereits jeweils einen Lauf gewinnen und in Bopfingen könnte sich entscheiden, wer die Nase kurz vor der Halbzeit der Serie vorne haben wird. 

Eng geht es auch in den anderen Klassen zu. In der OK-Junioren-Klasse ist der Rosenheimer Simon Rechenmacher nur zehn Punkte vor dem Waiblinger Daniel Brozovic. Im vergangenen Jahr konnte Brozovic den SAKC-Titel einheimsen. In Bopfingen wird sich zeigen, ob er dieses auch in diesem Jahr schafft.

Bei den X30-Senioren tritt mit dem Donauwörther Felix Wischlizki der Titelverteidiger aus dem Jahr 2021 an. Auch sein Vorsprung auf den Zweitplatzierten Max Ohsenbrink, Welver ist vor den beiden Rennen auf dem Breitwang nur hauchdünn. Wischlitzki konnte bereits drei Mal den SAKC gewinnen und versucht in diesem Jahr seinen Titel zu verteidigen.

Die Getriebeklasse wird nach den beiden Läufen in Wackersdorf dominiert von Jannik Julius- Bernhard aus Oberleichtersbach.

Mit 50 Punkten hat er die ideale Punktzahl im Gepäck, wenn er an den Riesrand kommt. Der Lokalmatador Luca Walter (Bermaringen), und die einzige Dame in dieser Klasse Claudia Henning (Waidhofen), ist punktgleich mit ihm auf Platz zwei.

Bei den Gentleman, den Fahrern über 30 Jahren, ist Erich Huber, Landau an der Isar, ist mit seinen 59 Jahren nicht nur der älteste Teilnehmer, sondern in dieser Klasse auch der Schnellste. Nicht nur, dass er im Jahr 2021 den „SAKC“ gewann, auch im ADAC-Bundesendlauf konnte der den Deutschen ADAC-Meistertitel erringen.

Die X30-Junioren zeigen ebenfalls spannendes Bild. Finn Wiebelhaus, Obertshausen, und Lutz Ohsenbrink, Welver, sind hier das Maß aller Dinge nach den Auftaktrennen im Oberpfälzischen Wackersdorf.

Es ist alles angerichtet für spannende Rennen. Das Zeittraining startet um 10.30 Uhr. Die Rennen kann man ab 12.40 Uhr beobachten. Michael Scheidle

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