Das Geheimnis des Ipfs ist gelüftet

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Der Ipf ist enträtselt. Im Berginneren wurde ein Dreieck entdeckt, "ein verschlungenes Labyrinth in 3-D", wie Professor Dr. Rüdiger Krause sagt. Bürgermeister Dr. Gunter Bühler muss jetzt schnell die Infrastruktur für die erwarteten Besuchermassen schaffen.

Professor Dr. Rüdiger Krause aus Frankfurt ist sicher: Im Berg schlummert eine Pyramide, das Grabmal des Keltenfürsten, das größte Hügelgrab der Welt.

Bopfingen

Der Ipf ist der geheimnisvollste Berg Deutschlands", war jüngst in der Bild-Zeitung zu lesen. Das wird nicht mehr lange so bleiben. Denn der Ipf-Experte Professor Dr. Rüdiger Krause von der Universität Frankfurt hat nun die wahre Bedeutung des Bopfinger Hausbergs entdeckt. Auf geomagnetischen Bildern, die durch einen Satelliten entstanden, konnte im Innern des Ipf ein Dreieck entdeckt werden. Bei weiteren Untersuchungen stellte sich dieses als Gängesystem heraus, ähnlich derer in den Pyramiden. "Ein verschlungenes Labyrinth in 3-D", so bezeichnet es Krause.

Höhlensystem im Berg

Bei weiteren Untersuchungen an der Spitze des Dreiecks wurde ein Eingang zu einem Höhlensystem entdeckt. Dieses führe in eine Halle in einer Tiefe von circa 350 Metern unter dem Gipfel. Manche Gänge seien nicht zugänglich, hier hätten die vielen Aktivitäten auf dem Ipf der vergangenen Jahrhunderte ihre Spuren hinterlassen. Teilweise seien sie eingebrochen, einer sogar mit Wasser gefüllt.

"Wir müssen beim Ipf völlig umdenken", sagt Professor Dr. Rüdiger Krause. Er vermutet, dass es sich beim Ipf um das größte Hügelgrab der Welt handelt. Dafür sprechen auch die obludischen Bodenproben, die im Innern entnommen wurden. Diese Erdproben stammen aus der Region des Egerursprungs. Krause vermutet nun, dass dieses Tal künstlich durch die Kelten entstanden ist. Die obere Erdschicht stimmt mit den Erdschichten des Härtsfelds und so der Schwäbischen Alb überein.

"Der Ipf war das Grabmal des Keltenfürsten", so der Ipf-Experte. Er geht weiter davon aus, dass die Bewohner auf dem Plateau zum einen als Bewacher des toten Fürsten und zum anderen um die übernatürlichen Kräfte des Fürsten zu erhalten, dort siedelten. "In der Zwischenzeit haben wir auch Erkenntnisse, dass die Bergspitze des Ipfs abgetragen wurde", weiß der Gelehrte.

Bopfingens Bürgermeister Dr. Gunter Bühler hat die Nachricht euphorisch aufgenommen. "Wir sind überglücklich, dass wir nun zwei Gewissheiten haben", sagt er der SchwäPo exklusiv. "Nun kennen wir endlich das Fürstengrab und auch die wahre Bedeutung des Ipfs." Das geplante Keltenforum unterhalb des Ipfs bekomme nun eine ganz neue Bedeutung. "Wir werden nun in einem Atemzug mit den Pyramiden oder dem Tadsch Mahal genannt werden", freut sich der Bürgermeister. Nun gelte es schnellstmöglich die Infrastruktur für den Besucheransturm am Ipf zu schaffen.

Rundgang Professor Dr. Rüdiger Krause wird seine Ergebnisse am 1. April, um 19.14 Uhr und 31 Sekunden im Herrenhaus unterm Ipf vorstellen. Aufgrund der Corona-Pandemie können daran nur 1.4. Personen teilnehmen. Die ersten, welche sich unter 0815-4711-4711 anmelden, erhalten dann Zugang zu den unterirdischen Gängen.

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