Die Freilichtanlage am Ipf wird erschlossen

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Toiletten und ein Kiosk soll es künftig unter anderem an der Freilichtanlage geben. Die nötigen Leitungen werden nun gebaut.
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Wasser, Abwasser, Strom und Breitband: Bopfingen schafft die Infrastruktur für die keltische Freilichtanlage am Ipf - und schließt Kalkofen gleich mit an.

Bopfingen

Mit viel Aufwand versucht Bopfingen am Ipf sein keltisches Erbe nachzustellen. Bund, Land und Kreis helfen dabei finanziell mit. Erlebbar machen will die Stadt keltisches Leben, auch multimedial. Mehrere Bauten sind inzwischen entstanden, was unter anderem noch fehlt, ist die Infrastruktur am Berg. Denn auch an ein Kiosk und Toiletten wurde gedacht. Das wird anders. Der Gemeinderat hat nun einstimmig die „Tiefbauarbeiten zur Herstellung der öffentlichen Infrastruktur“ für den Archäopark Ipf und den benachbarten Weiler Kalkofen an die Gmünder Firma Rohrbau GmbH zum Preis von brutto rund 225.000 Euro vergeben.

In der Freilichtanlage sind Anschlüsse für Wasser, Abwasserbeseitigung, Strom und Breitband nötig. Breitband, Wasser und Abwasser – hier gibt es auch in Kalkofen deutlichen Nachholbedarf. Glück für Bopfingen, dass die EnBW/ODR gerade mit der Firma Schwaben Netz eine neue Erdgas-Hochdruckleitung von Bopfingen in Richtung Nördlingen plant. Deren Trasse liegt ganz in der Nähe, weshalb Bopfingen die ODR gebeten hatte, die benötigten Maßnahmen am Ipf und in Kalkofen gleich mitauszuschreiben.

Weitere Kosten, die entstehen werden, sind der Netzanschluss der EnBW ODR (rund 79.000 Euro), eine nötige Trafostation (etwa 45.000 Euro), die die ODR Netze liefert und ein nötiges Abwasserpumpwerk (rund 22.000 Euro). Diese Kosten sind bereits im Haushalt 2022 berücksichtigt. Ebenso wie die Kosten für den Tiefbau für die Wasserleitung (rund 42.000), die dem Eigenbetrieb Wasserwerk zugeschlagen werden. Die Kosten für den Breitbandausbau (rund 52.500 Euro) betreffen den Weiler Kalkofen, der so im Rahmen des „Weiße-Flecken-Programms“ an das Breitbandnetz der Stadt Bopfingen angeschlossen wird. Diese Ausgaben werden dem neuen Eigenbetrieb „Breitband“ zugeschlagen. Einstimmig hat der Gemeinderat dieses Vorgehen so beschlossen..

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