Die Stadt schafft Platz für Bauherren

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Ein Blick auf einen Teil des neuen Baugebietes „Welkfeld III“ in Aufhausen, am Ende der Welkfeldstraße in Richtung Bopfingen gesehen. Die Stadt will hier rasch Baurecht schaffen, um mit der Vermarktung und Erschließung der Plätze beginnen zu können.
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Die Nachfrage nach Bauplätzen übersteigt das Angebot in Bopfingen bei weitem. 2023 sollen die Gebiete „Im Neufeld-Nord“ in der Kernstadt und „Welkfeld III“ in Aufhausen bebaubar sein.

Bopfingen

In Bopfingen und seinen Ortsteilen zu leben, bleibt attraktiv, Bauplätze aber sind ein rares Gut. Die Stadt will nun verstärkt neues Bauland schaffen. Ein Schritt dazu ist die Ausweisung von Flächen in Aufhausen und der Kernstadt.

Kindergärten, Schulen, Einzelhandel, die lebenswerte Innenstadt - Bopfingen punktet auf vielen Feldern der Infrastruktur, hinzu kommt eine intakte Natur. Viele ehemalige Bopfinger, so wird im Rathaus registriert, wollen zurückkehren. Wie Bürgermeister Dr. Gunter Bühler im Gemeinderat sagte, gebe es auch immer mehr Bewerber aus Aalen oder Ellwangen, sicher auch, weil Bopfingen im Vergleich mit anderen Städten bezahlbares Bauland biete. Rund 100 Euro im Schnitt kostet der Quadratmeter in Bopfingen und dem Umland derzeit noch. Tendenz steigend. Resultat: Für fast alle Baugebiete gibt es inzwischen viel mehr Bewerber als Bauplätze.

Die Stadt „will „den positiven Schub nutzen und die Nachfrage decken“, sagt Bühler. Jedoch stößt Bopfingen an Kapazitätsgrenzen. Denn in den Baugebieten in Aufhausen, Baldern, Flochberg, Kerkingen und Trochtelfingen stünden derzeit insgesamt nur noch 20 Bauplätze zur Verfügung. Hiervon seien bereits 16 Plätze reserviert, fünf stünden vor dem unmittelbaren Verkauf.

Oberdorf: Für die Erschließung des neuen innerörtlichen Baugebietes „Gemeines Feld - Erweiterung“ in Oberdorf“ hat der Gemeinderat nun die Weichen gestellt. Gut so, denn für die zwölf neuen Bauplätze gibt es bereits 31 Bewerber. Einige Interessenten stünden bereits sehr lange auf der Liste, doch seien in den vergangenen Wochen noch viele junge Paare und Familien hinzugekommen, informiert Bühler.


Aufhausen: Ebenfalls schnell gehen soll es mit der Entwicklung des Baugebietes „Welkfeld III“ in Aufhausen. 2023 soll das Gebiet vermarktet werden. Aufhausens Ortsvorsteher Helmut Stuber hört dies gerne, zumal es bei ihm bereits „acht bis zehn Anfragen gab“, obwohl das Gebiet noch gar nicht beworben wurde.


Kernstadt: Raum verschaffen soll auch das neue Baugebiet „Im Neufeld-Nord“ in Bopfingen, die östliche Erweiterung an „Kirchheimer Bergle“ und Postweg. 35 Bauplätze sollen hier entstehen, spätestens 2022 sollen diese auf den Markt gebracht werden. Indes, auf dem Rathaus lägen bereits 55 Interessenbekundungen für einen Platz hier vor, wie Bühler sagte.


Schloßberg: Im Baugebiet „Buchrechten II“ in Schloßberg gebe es für die 14 städtischen Bauplätze bereits neun Bewerber.


Härtsfeld: Mit den Baugebieten in Unterriffingen und Härtsfeldhausen will die Stadt primär den örtlichen Bedarf decken.

Externe Hilfe ist nötig

Um die Baugebiete „Welkfeld III“ und „Im Neufeld-Nord“ schnell zu entwickeln, sei es nötig, externe Büros zu engagieren, weil im Rathaus die Kapazitäten dafür nicht ausreichten. Spätestens 2022 soll Baurecht geschaffen worden sein, damit die Erschließung 2023 beginnen könne, gab der Bürgermeister einen Zeitplan vor.

Das Gremium nahm die Zahlen erfreut zur Kenntnis und beauftragte die Verwaltung einstimmig mit den Vorbereitungen für die Entwicklung der Neubaugebiete „Im Neufeld“ und „Welkfeld III“ zu beginnen.

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