Drei Wohnungen im „Pfeilmeierhaus“

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Im ehemaligen Pfeilmeierhaus sollen drei Mietwohnungen geschaffen werden.
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Mietwohnungen mit 104, 127 und 129 Quadratmeter sind geplant. Aufzug gibt's keinen, dafür Balkone. Die Stadt sucht nun nach Wegen, die Objekte „bezahlbar“ zu machen.

Bopfingen

Vor Jahren hat die Stadt das ehemalige „Pfeilmeierhaus“ in der Hauptstraße 56-58 gekauft. Ins Erdgeschoss ist längst das TUI-Reisebüro eingezogen und auch die städtische Tourist-Info finden Besucher dort. Die Stockwerke darüber sollten als Wohnungen genutzt werden.

Die Planung hierfür hat lange gedauert, doch nun ist die Stadt einen gewaltigen Schritt weiter, wie Bürgermeister Dr. Gunter Bühler am Donnerstagabend im Gemeinderat bekanntgab.

Stadtbaumeisterin Renate Götz-Burger lieferte dem Gremium die Eckdaten: Drei Wohnungen sollen demnach geschaffen und vermietet werden. Im ersten Obergeschoss sollen 104 Quadratmeter neue Wohnfläche entstehen. Eine Etage darüber ist eine Wohnung mit rund 127 Quadratmeter geplant. Der große Raum dort, denn der ehemalige Herrenausstatter hier hatte, soll von der Dimension her so erhalten bleiben. Es soll einiges verglast werden und wie überall werden alte Wände herausgerissen und durch neue Wände die Zuschnitte verändert. „Das geht, weil es keine tragenden Wände sind“, sagt Bühler.

Im dritten Obergeschoss ist eine Wohnung mit insgesamt rund 129 Quadratmetern Wohnfläche vorgesehen.

Einen Aufzug werde man nicht in das Gebäude einbauen, die Kosten hierfür seien zu hoch, das rechne sich nicht, sagte Bühler. Stattdessen erhalten alle Wohnungen Balkone, teils mit Blick auf den Innenhof, teils mit Aussicht auf den Ipf.

Das Dachgeschoss wird nicht ausgebaut. Das Dach sei zwar in Ordnung, aber eine Dämmung und ein anschließender Ausbau seien nicht wirtschaftlich, so Bühler weiter. Daher werde oben nur der Fußboden gedämmt.

Die Wohnungen seien am Ende top-modern oder modernen Standards angepasst. Von der Größe her seien sie ganz sicher für Familien geeignet, denen womöglich aber zu teuer. „Wir müssen sehen, wo wir mit den Kosten landen“, sagte Bühler. Derzeit sehe es so aus, dass diese Wohnungen sehr teuer werden müssten, um die Kosten wieder hereinzuspielen. Es sei denn, die Stadt komme an Mittel aus dem Programm der Stadtentwicklung.

Am Ende werde die Fassade des Gebäudes noch neu gestrichen und die Außenbereiche neu gestaltet. Damit könne Bopfingen bald wieder zwei „stadtbildprägende, schöne Giebel in der Innenstadt haben“, so Bühler.

„Wir rechnen das jetzt mal scharf und dann hoffen wir, dass wir auch noch die nötigen Handwerker bekommen“, gab der Bürgermeister die Marschrichtung vor.

„Wir rechnen das jetzt mal scharf und dann hoffen wir, dass wir auch die nötigen Handwerker bekommen.“

Dr. Gunter Bühler, Bürgermeister

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