Familienmusical in Bopfingen: Von Jesu‘ „Jüngerin“ lernen

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Rund 30 junge Bopfinger haben am Samstagnachmittag beim Kisi-Workshop teilgenommen und sind anschließend vor großem Publikum im Stadtgarten im Vorfeld des Familienmusicals „Tabea“ aufgetreten.
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Kirche St. Josef bringt das „Kisi„-Familienmusical „Tabea“ nach Bopfingen und die „Kisis„ eine Menge Freude in Stadtgarten und Kirche.

Familienmusical Tabea im Bopfinger Stadtgarten

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Rund 30 junge Bopfinger haben am Samstagnachmittag beim Kisi-Workshop teilgenommen und sind anschließend vor großem Publikum im Stadtgarten im Vorfeld des Familienmusicals „Tabea“ aufgetreten. © pe
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Auch schon die Kleinen dürfen bei „Kisi“ im Musical mitspielen und vervollständigen das generationsübergreifende Team.  © pe
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Rund 30 junge Bopfinger haben am Samstagnachmittag beim Kisi-Workshop teilgenommen und sind anschließend vor großem Publikum im Stadtgarten im Vorfeld des Familienmusicals „Tabea“ aufgetreten. © pe
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„Du bist nicht mehr allein“, tröstet Rahel die kleine Waise Tikwa.  © pe
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Mit viel Lebendigkeit zeichnen die rund 45 Kisi-Darsteller aus Österreich ein lebendiges Bild des Lebens im israelischen Joppe kurz nach Jesu Auferstehung.  © pe
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Mit viel Lebendigkeit zeichnen die rund 45 Kisi-Darsteller aus Österreich ein lebendiges Bild des Lebens im israelischen Joppe kurz nach Jesu Auferstehung.  © pe
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Tabea (blaues Kleid), die Frau mit dem Herz aus Gold, ist Mittelpunkt der Geschichte aus dem Neuen Testament, die „Kisi“ aus Österreich am Samstag im Bopfinger Stadtgarten auf die Bühne gebracht hat.  © pe
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Tabea (blaues Kleid), die Frau mit dem Herz aus Gold, ist Mittelpunkt der Geschichte aus dem Neuen Testament, die „Kisi“ aus Österreich am Samstag im Bopfinger Stadtgarten auf die Bühne gebracht hat.  © pe
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Voller Schwung und Begeisterung präsentierten die rund 45 Darsteller von „Kisi“ die Geschichte der Tabea.  © pe
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Tabea (blaues Kleid), die Frau mit dem Herz aus Gold, ist Mittelpunkt der Geschichte aus dem Neuen Testament, die „Kisi“ aus Österreich am Samstag im Bopfinger Stadtgarten auf die Bühne gebracht hat.  © pe
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Voller Schwung und Begeisterung präsentierten die rund 45 Darsteller von „Kisi“ die Geschichte der Tabea.  © pe
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Voller Schwung und Begeisterung präsentierten die rund 45 Darsteller von „Kisi“ die Geschichte der Tabea.  © pe
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Einen berührenden Abend erlebten die Bopfinger im Stadtgarten mit dem Familienmusical „Tabea“, veranstaltet von der Kirchengemeinde St. Josef.  © pe
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Und zum Abschluss: gemeinsamer Auftritt der Bopfinger Worksshop-Sänger mit dem österreichischen Musicaldarstellern.  © pe

Bopfingen. Früh am Morgen war das rund 60-köpfige „Kisi“-Team in Salzburg gestartet. Manche hatten da schon eine mehrstündige Anreise aus anderen Teilen Österreichs hinter sich. Am Mittag dann Eintreffen am Fuß des Ipf, am Nachmittag ein Sing-Workshop mit ungefähr 30 jungen Bopfingern, gegen Abend die Aufführung des Familienmusicals „Tabea“ im Stadtgarten und am Sonntag ein gemeinsamer Gottesdienst in St. Josef. Kurz gesagt: „Kisi“ hat für ein bereicherndes Wochenende in Bopfingen gesorgt.

Das große österreichische Musicalensemble an den Ipf geholt und das komplette Drumrum organisiert, das hat die Kirchengemeinde St. Josef, eine berührende Bibel-Geschichte auf die Bühne gezaubert, das haben dann die rund 45 Musicaldarsteller unterschiedlichen Alters. Von 4 bis 40 war alles dabei. Familienmusical auf und vor der Bühne eben.

Für ihr selbstgeschriebenes Stück hat Birgit Minichmayr Tabea gewählt, eine Figur des Neuen Testaments und quasi Jüngerin Jesu. In lebendigem, authentischem, freudvollem Spiel zeichneten die jungen Künstler das Bild der Zeit, damals, kurz nach Jesu Auferstehung in Joppe, die von Mangel geprägt war, erzählten von Tikwa, der kleinen Waisen, die von Rahel aufgelesen und zu Tabea gebracht wird. Diese hat trotz eigener schwerer Trauer um ihren Mann ihrem Leben neuen Sinn gegeben: Sie ist für jeden, der in Not ist da, sorgt für Kleidung, Essen, menschliche Wärme, ist berühmt in Joppe für ihr goldenes Herz. Kurzum, sie lebt Jesu Willen. Ist Christin durch und durch.

Und auch von dem Wunder, das Jesu an ihr tut, erzählt das Stück. Eines das Mut machen soll, stark zu bleiben im Glauben und Sicherheit im Vertrauen in Jesus zu finden. Verpackt ist alles in mitreißende Lieder, fröhlichen Tanz und einfühlsamem Spiel. Die Botschaft: Lebt Gemeinschaft und Ihr übersteht auch die dunkelsten Zeiten.

Mit „Ich bin zippel-zappel-aufgeregt, ich bin kribbel-krabbel-fröhlich“ und „Bravo, bravissimo, Ehre sei Dir, oh Gott“ hatten die Bopfinger Sing-Workshopteilnehmer zuvor den Auftakt gemacht und auf der großen Stadtgartenbühne präsentiert, was sie am Nachmittag bei Kisi-Chef Hannes Minichmayr gelernt hatten.

Was Kisi ist?

Das Wort kommt von Kindersingkreis, wie Birgit Minichmayr erklärt. Entstanden ist alles vor 28 Jahren, als sie und ihr Mann Hannes, beide Pastoralassisstenten, ein Singprojekt starteten. Und die jungen Sänger nach Abschluss damals sagten: Wir wollen weitermachen. Immer mehr kamen dazu, ein Verein wurde gegründet, Birgit schrieb Musicals – immer mit christlichem Inhalt – und immer neue Kisi-Gruppen entstanden, unter anderem in Österreich, Italien, Holland, Israel, Ungarn, Uganda oder Kenia. Rund 1400 Sängerinnen und Sänger sind es mittlerweile in Europa, 300 in Afrika. Am Traunsee steht ein großen Kisi-Hof, auf dem alle zwei Wochen kräftig geprobt wird. Ist ein Musical soweit, geht’s auf Tournee. Und für die, die nicht dauerhaft im Ensemble sein können, gibt’s Ferienworkshops, Musical-Days, Kisi regelmäßig im Radio und mehrmals täglich zum Online-Gebet.

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