Heimattage mit Einkauf und Musik

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Die Bopfinger Stadtkapelle gab an verschiedenen Orten in der Stadt Platzkonzerte.

Wie die Bopfinger während der Corona-Pandemie ihr traditionelles Fest im Oktober feiern und was alles in der Stadt geboten ist.

Bopfingen

Das traditionelle Veranstaltungsglanzlicht des Jahres ist bekanntlich die Bopfinger Ipfmess. Die viel in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer. Nicht so die Heimattage. Mit einigen kulturellen Veranstaltungen und dem verkaufsoffenen Sonntag lockte das herbstliche Fest zahlreiche Gäste in die Stadt. Auch wenn coronabedingt auf den historischen Markt mit den sehenswerten historischen Gruppen verzichtet wurde. In den Fachgeschäften in Bopfingen gab es diverse Aktionen, Produktvorführungen und Preisnachlässe. Außerdem wurden an die Gäste Blumen verteilt. Und Petrus meinte es gut mit den Bopfingern.

So herrschte in den Läden am Sonntag immer Betrieb. Die Resonanz in den Einzelhandelsgeschäften und bei den Dienstleistern war zufriedenstellend. Die Stadtverwaltung hatte im Vorfeld sogar einen Lehrgang für die Corona-Sicherheit in den Läden angeboten, der sehr gut besucht wurde.

Ursula Holzner, Verkäuferin bei NKD, urteilt: "Unter den gegebenen Umständen läuft das Geschäft recht passabel und die Kunden kaufen ein. Wir sind heute zu zweit und können uns im Laden abwechseln."

Die Junior- sowie die Seniorchefin, Diana und Gertrud Arnold, von Arnold Haushaltwaren sind zufrieden: "Es ist doch wichtig, dass man sich solidarisch zeigt und am verkaufsoffenen Sonntag mitmacht", erklärt Gertrud Arnold.

Und wie kommen die Heimattage und der verkaufsoffene Sonntag bei der Bevölkerung an? Gertrud und Walter Manner sagen: "Wir finden es gut, dass man wieder zusammen kommen und in größerer Zahl einkaufen gehen kann, auch wenn man natürlich Maske tragen und Mindestabstände einhalten muss." Die kulturellen Veranstaltungen seien eine echte Bereicherung. "Wir haben sie teilweise besucht und waren begeistert. Man muss der Bevölkerung auch während der Corona-Pandemie etwas bieten."

Wir machen eben Feste mit Hirn.

Dr. Gunter Bühler Bürgermeister

Dennoch mussten die Innenstadtbesucher auf alte, lieb gewonnene Traditionen, wie zum Beispiel auf den historischen Markt mit den sehenswerten historischen Gruppen umständehalber verzichten. Ebenso fiel der historische Umzug coronabedingt aus.

Bürgermeister Dr. Gunter Bühler begründet die Entscheidungen, auch wenn sie schwerfielen: "Wir müssen jetzt im Herbst und Winter darauf achten, dass sich keine Menschenmassen bilden." Das Stadtoberhaupt ergänzt selbstbewusst: "Wir machen eben Feste mit Hirn."

Die Bopfinger Stadtkapelle sorgte am Sonntag mit kleinen Platzkonzerten am Marktplatz, Place du Beaumont, Spitalplatz und Sonnenhof für ein schönes Heimattage-Flair. Das Publikum dankte mit entsprechend Applaus.

So waren die Bopfinger Heimattage mit dem verkaufsoffenen Sonntag am Ende, wie viele überzeugt waren, ein Paradebeispiel dafür, wie man auch unter Einschränkungen mit Abstand gemeinsam feiern und shoppen gehen kann.

Unterhaltung in den Straßen. Dem Publikum gefielen die Auftritte der Stadtkapelle.
In den Geschäften war am verkaufsoffenen Sonntag das Interesse groß.

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