In Bopfingen wird digital gelernt

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Die Stadt Bopfingen hat insgesamt 110 digitale Tafeln angeschafft.

Bopfingen. In Bopfingen lernen die Schüler schulübergreifend digital. Die Stadt Bopfingen hat alle Schulen mit digitalen Tafeln ausgestattet. So lernen bereits die Erstklässler den Umgang mit den digitalen Medien.

Insgesamt wurden 110 Tafeln angeschafft. Doch nicht nur die Grundschulen, auch die weiterführenden Schulen sind mit den gleichen Tafeln ausgerüstet. „Das ist ein riesiger Vorteil,“ sagt Kerstin Fiebiger, Schulleiterin der Grundschule Schloßberg. „Die Kinder müssen sich nicht umstellen, da das System das Gleiche ist.“

So kann auch innerhalb der Schule jeder an jeder Tafel arbeiten. Auch in Zeiten von Zuhause-Schule oder wenn ein Schüler krank ist, kann er den Unterricht und Aufschrieb über „Iserv“ mitverfolgen. Die Aufzeichnung der Tafeln können gespeichert und später wieder aufgerufen werden. Dazu ist an den Tafeln ein eigener Rechner angefügt worden. Alles Datenschutz-Konform.

Auch mobile Tafeln sind durch die Stadt für die Schulen angeschafft worden. So können diese beispielsweise in Fachräumen benutzt werden. „Der Vorteil dieser Tafeln ist auch der schnelle Wechsel,“ sagt Florian Holzner, stellvertretender Rektor der Schloßberger Grundschule. Egal ob zwischen verschiedenen Unterrichtsfächern oder einfach während des Unterrichts im Thema: Eine Berührung des großen Touchscreens reicht und ein anderes Bild erscheint.

So ist es auch möglich Filme und Bilder aufzurufen. „Früher mussten wir erst den Dia- oder Filmprojektor aufbauen. Heute sind es wenige Touchs auf der Tafel und Bilder oder Film sind da,“ beschreibt Kerstin Fiebiger einen weiteren Vorteil der Tafeln.

Natürlich sind auch viele Schulungen und Lehrgänge für die Lehrkörper erforderlich. „Ganz ausschöpfen können wir das Potenzial noch nicht,“ gibt Fiebiger zu.

Doch ständig kommen neue Erkenntnisse dazu. Zusätzlich zu den digitalen Tafeln erhielten die Schulen einen Klassensatz (28 Stück)Tablets für die Schüler. „Der Schulträger hat sich hier richtig ins Zeug gelegt,“ sagt Kerstin Fiebiger im Namen ihrer Kollegen. Dafür war auch ein großer Aufwand in der Infrastruktur nötig. In den Schulen musste WLAN installiert werden und die Schulen wurden mit Glasfaser angeschlossen. „Wir sind jetzt immer auf dem aktuellen Stand,“ sagt Florian Holzner und demonstriert es anhand einer Fahrradprüfung. „Hier wandelt sich immer wieder die Gesetzeslage, die wir dann sofort mit aufnehmen können“.

Michael Scheidle

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