Innovationsbringer mit Blick auf den schönen Ipf

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v.l. Dr. Gunter Bühler, Nicole Hoffmeister-Kraut, Hermann Stark, Roderich Kiesewetter
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Landes-Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmann-Kraut (CDU) zu Gast bei der VAF in Bopfingen.

Bopfingen. Die Stadt unterm Ipf entwickelt sich zum Besuchszentrum der Baden-Württembergischen Minister. Nach Peter Hauk war nun Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmann-Kraut (CDU) zu Gast. Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter besuchte sie mit der Firma VAF, eine der erfolgreichsten Firmen der Stadt.


Zuerst fiel ihr der Ausblick aus dem Panoramafenster im Büro auf. „Großartig, hier sieht man den Ipf.“ VAF-Chef Hermann Stark erklärte, dass dies aus jedem Raum Richtung Norden so ist. „Wir haben sogar Fenster eingebaut, damit die Beschäftigten durch den anderen Raum zum Ipf schauen können“, sagte er.

In einer Präsentation stellte Stark seine Firma vor. Er erklärte dabei, dass es ihm wichtig sei, dass die Zulieferer alle aus Deutschland kommen.


Die Wirtschaftsministerin zeigte sich erfreut über so viel Engagement. Doch Stark zeigte auch den Nachteil der deutschen Bürokratie auf. Das Lieferkettengesetz zwinge auch die mittelständische Firmen zu mehr Bürokratie. „54 Seiten mit Fragen und Erklärungen, die wir bei jedem Kunden abgeben müssen“, sagte der VAF-Chef und zeigte der Ministerin einen dieser Nachweise. Er erklärte, dass dieser Aufwand jährlich über eine Million Euro verschlingt.

Die Ministerin zeigte sich sehr überrascht über diesen auch finanziellen Aufwand. Anschließend trug sie sich in das Goldene Buch der Stadt Bopfingen ein.

Während der Führung durch den Betrieb machte sich Hoffmeister-Kraut ein sehr umfangreiches Bild der Firma.Sie war beeindruckt von den vielen Innovationen der Firma. Wichtig war für die Wirtschaftsministerin auch die Lehrwerkstatt, für die sich extra zum Abschluss der Führung Zeit nahm. Beim Gespräch mit den Mitarbeitern merkte man ihr deutlich an, dass der Besuch für sie sehr beeindruckend war.

Sie lobte die enge Verzahnung von Kommune und Industrie in Bopfingen, die enge Bindung der engagierten Mitarbeiter zur Geschäftsführung. „Das ist der Vorteil von familiengeführten Betrieben“, sagte die Ministerin.


„Der Klimawandel fordert Innovationen, und die VAF macht die Innovationen“, sagte sie in Hinblick auf den Umstieg der Firma auf Brennstoffzellen bereits 2019.

Die Konkurrenz aus China mache ihm Sorgen, sagte Hermann Stark vor den Mitarbeitern. Nicole Hoffmeister-Kraut teilte diese Sorgen. „China die Stirn zu bieten, das ist die Aufgabe für die nächsten Jahre“, forderte die Ministerin.

Nach zwei kurzweiligen Stunden stieg sie in ihr Elektroauto und winkte zum Abschied bis zum Firmentor.

Hermann Stark und Nicole Hoffmeister-Kraut
v.l. Dr. Gunter Bühler, Roderich Kiesewetter, Nicole Hoffmeister-Kraut, Hermann Stark

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