Ipfmess Warm-Up: Das Bier fließt

+
Fassanstich durch Bürgermeister Dr. Gunter Bühler und Volker Röthinger
  • schließen

Nach zwei Schlägen strömte das Ipfmessbier in die Krüge.

Bopfingen. Was wäre die Ipfmesse ohne ein zünftiges Ipfmessbier. Ohne dieses können die Bopfinger nicht leben. So gab es auch in Pandemiezeiten jedes Jahr den vom Fürstlichen Brauhaus Wallerstein speziell gebrauten Gerstensaft. In diesem Jahr konnte nun auch wieder das Warm Up zur Ipfmesse stattfinden, die Bierprobe. Gemeinderäte, Ortschaftsräte und Vereinsvertreter trafen sich dazu in der Bopfinger Schranne im alten Rathaus. Eine Abordnung der Stadtkapelle spielte auf und für manchen Bopfinger war es als sei er im Himmel.

„Wir legen los,“ rief Bürgermeister Dr. Gunter Bühler in den Saal und erntete einen Beifallssturm. Erbprinz Carl-Eugen zu Wallerstein meinte: „Es ist als wäre es nie weg gewesen“. Drei Jahre Vorfreude auf dieses Fest der Feste in Bopfingen soll sich nun auch im Bier niederschlagen. Volker Röthinger, Braumeister der Fürstlichen Brauerei in Wallerstein, hat sich dieses Jahr deshalb besonders in Zeugs gelegt.

Spannung herrschte als Bopfingens Bürgermeister Dr. Gunter Bühler das Fass anstach. Nach zwei Schlägen strömte das begehrte Nass in die Krüge. Es ist ein hochvergorenes Bier, das im legendären Felsenkeller in Wallerstein gereift ist und als typisches bayerisches Festbier eine Stammwürze von 13,5 Prozent hat.

Das Bier hat eine kräftige muschelgoldene Farbe im Glas und bildet einen schönen nelkenweißen Schaum, der sehr leicht auf dem Bier thront. Aus gutem Spalter Hopfen gebraut schmeckt es zuerst am Gaumen ein wenig herb, bevor es sich in eine leichte, frische Brise verwandelt und in einem karamellartigen Finish seinen Höhepunkt an den Geschmacksnerven erreicht. „Eine Hommage an die Bevölkerung,“ nannte der Schultes nach dem ersten Schluck das Bier.

Nachdem eine Umfrage bei den Ipfmessfans die Bügelflasche forderte, konnten eine limitierte Auflage in dieser abgefüllt werden. Die anderen sind in der handelsüblichen Euro-Flaschen erhältlich. Alle in den Größen von 0,5 Liter. Die Festwirte Andreas und Martina Senz versorgten die Gäste mit Essen und natürlich dem Getränk. „Endlich wieder Mess‘“ freute sich Martina Senz auf die fünf Tage auf dem Sechtaplatz.

Bopfingens Bürgermeister stellte dann auch die Messmädle für dieses Jahr vor. Aus jedem Teilort kommt eine der jungen Damen, so dass die Bopfinger Teilorte nicht nur durch ihre politischen Vertreter offiziell vertreten sind.
Der Abend war ein kleiner Schritt für die Normalität ein großer Schritt für die Ipfmesse.

Ipfmessbier in unterschiedlichen Einheiten
Freuen sich auf die Ipfmesse v.l. Volker Röthinger; Dr. Gunter Bühler, Erbprinz Carl-Eugen; Andreas Senz; Martina Senz
Dr. Gunter Bühler und die Ipfmessmädle
Die Bopfinger probten die Ipfmesse

Zurück zur Übersicht: Stadt Bopfingen

Mehr zum Thema

Kommentare