Kolping feiert Gedenktag

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Die Geehrten der Kolpingfamilien Bopfingen und Aufhausen.

Die Kolpingfamilien Bopfingen und Aufhausen gedenken gemeinsam.

Bopfingen. Auch in diesem Jahr konnte der Kolpinggedenktag nur unter Rücksichtnahme auf die derzeitige Pandemie-Situation durchgeführt werden. Man konnte also nicht wie gewohnt mit dem Frühstück beginnen, sondern die Kolpingsfamilien konzentrierten sich auf den Gottesdienst. Dieser wurde durch Mitwirken von Kolpingmitgliedern bereichert.

Ein reduzierter Kolpingchor brachte neben dem Kolpinglied „Menschen sie hasten durchs Leben“ einige Adventslieder zur Aufführung und gab so der Feier einen entsprechenden Rahmen.

Anstelle der Predigt brachte der Vorsitzende der Kolpingsfamilie Bopfingen Eugen Leuze besinnliche Gedanken ein. So erinnerte er an die heute zum Teil schwierige Situation in Sachen Corona und die damit verbundenen schwierigen Lebenssituationen. Schon in einem Kolpinglied heißt es: „Es gibt Fragen in dieser Zeit, wir sollen da sein, um Nöte zu sehen, aufeinander achten, lernen zu verstehen und gemeinsam Wege gehen“. So können wir Gottes Liebe weitertragen in diese Welt, so Leuze.

Schon vor über 150 Jahren erkannte Adolph Kolping die Nöte der damaligen arbeitenden Bevölkerung und setzte sich unermüdlich für diese ein. Dies bedeute, dass das Wirken eines Kolping heute mehr denn je von Bedeutung wäre.

Nach dem Gottesdienst wurden die anstehenden Ehrungen vorgenommen. Geehrt wurden für die Treue zur Kolpingsfamilie Bopfingen: Anton Hermann für 60 Jahre, Hans Nesnidal für 65 Jahre. Vorsitzender Leuze erinnerte dabei an die Worte Adolph Kolpings: „Wer Mut zeigt, macht Mut“ , denn gerade im Alter ist es wichtig, die aufkommenden Probleme zu bewältigen.

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