Krippenspiel mit Stationen um die Stadtkirche

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Viele Besucher lauschten um die Bopfinger Stadtkirche der Weihnachtsgeschichte.
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Kinder aus den Bopfinger Schulen spielten die Weihnachtsgeschichte nach.

Bopfingen. An Heiligabend war das Krippenspiel um die Stadtkirche für viele Familien ein besonderer Höhepunkt. Im vergangenen Jahr konnte auf Grund der Lage der weihnachtliche Gottesdienst nicht in der Kirche gefeiert werden. Deshalb nutzten die evangelische und katholische Kirchengemeinde in Bopfingen den Turm der Stadtkirche, mit seiner Balustrade, um von dort die Gottesdienste über die Stadt zu tragen.

Da sich die Lage in diesem Jahr wieder verschärft hatte, überlegten sich Pfarrerin Carolin Braun und Pastoralreferent David Konopka eine neue Idee. Während sie die Weihnachtsgeschichte vom Turm aus lasen, spielten unter der Kirche Kinder die Geschichte nach.

In den Schulen und im Bopfinger Stadtanzeiger wurden dafür Kinder gesucht. „Es meldeten sich immer mehr Kinder,“ erzählt Carolin Braun. Nach zwei Proben war es dann soweit, 15 Kinder der beiden Kirchengemeinden spielten die Weihnachtsgeschichte und Carolin Braun und David Konopka lasen dazu die passenden Bibelstellen.

In der Kirche selbst saß die Shalom-Gruppe und spielte zwischendurch Weihnachtslieder, die draußen mitgesungen wurden. Pfarrer Steffen Schmid verteilte dazu die Liedtexte. Die meisten kannten aber die Texte auswendig.

Viele Besucher waren rund um die Bopfinger Stadtkirche versammelt. Viele natürlich mit Kindern. Für die Kleinen war es etwas anderes, als nur in der Kirche zu sitzen. So schauten die Kinder gebannt zu, als an den drei Stationen die Geschichte von der Geburt Jesu gespielt wurde. Erzählt wurden die Bibelgeschichten aus dem Matthäus und Lukas-Evangelium. Die erste Station befand sich am katholischen Gemeindehaus. Dort war der Palast von König Herodes in Rom aufgebaut.

Anschließend wanderte das Auditorium singend zum evangelischen Gemeindehaus, wo die Hirten sich auf dem Feld befanden und die Engel ihnen die Botschaft verkündeten. Die Krippe im Stall war schließlich am ‚Schlößleeingang‘ der Bopfinger Stadtkirche. Dort fanden sich alle Akteure und Zuschauer zum Abschluss ein. Zusammen wurde gebetet, anschließend vom Turm herab der Segen ausgegeben. Nach 45 Minuten war der besondere Gottesdienst zu ende. Die Kinder hatten ihre Freude, durften sie sich doch während dessen umhergehen. Das Wetter hatte auch mitgespielt. Kurz vorher und gleich nach Ende fielen Tropfen vom Himmel.

Nun konnte Weihnachten kommen. Michael Scheidle

Pfarrerin Carolin Braun (vorne) und Pastoralreferent David Konopka (hinten) lassen vom Balkon des Turmes die Weihnachtsgeschichte vor.
In der Stadtkirche spielte die Shalom-Gruppe für die Menschen draußen
Kinder spielten um die Bopfinger Stadtkirche die Weihnachtsgeschichte nach.
Der Schlößleeingang der Bopfinger Stadtkirche wurde zum Stall von Bethlehem

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