Patronatsfest vor vollen Kirchenbänken

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Maultaschen mit Kartoffelsalat gab es beim Fastenessen der Kirchengemeinde St. Josef in Bopfingen.

Wie Gläubige das Fest des heiligen Josef begingen und wofür gespendet wurde.

Bopfingen. Bopfingens Katholiken begehen jeweils am Sonntag um den 19. März das Patronatsfest zu Ehren ihres Schutzheiligen, Josef von Nazareth. Der 19. März ist der Gedenktag für den Namenspatron der katholischen Kirche in Bopfingen. Traditionell findet an diesen Sonntagen nach dem Gottesdienst das Fastenessen im katholischen Gemeindehaus statt.

Die Kirche war voll, ob es an den neuen, freieren Regeln oder am Patrozinium lag, war nicht klar erkennbar. In seiner Predigt zeigte Pfarrer Hermann Rundel die Geschichte des heiligen Josefs auf. In der Bibel gibt es kein Zitat das Josef zugeordnet werden könnte.  „Josef sagt in der gesamten Bibel kein Wort, er handelt,“ sagte Pfarrer Hermann Rundel in seiner Predigt. So vertraut er darauf, dass Gott es richtig machen werde. Josef als Ziehvater Jesu, wurde erst 1870 zum Schutzpatron der katholischen Kirche verkündet.

Der Kolpingchor untermalte den Gottesdienst musikalisch.
Maria Schmidt verlas einen Brief, des in Uganda lebenden Bopfinger Missionars Bruder Günther Nährich.
Der Erlös des anschließenden Fastenessen kommt ihm und seinem, von ihm betreuten Krankenhaus, zugute. Bei leckeren Maultaschen mit Kartoffelsalat und anschließend Kaffee und Kuchen wurden viele Gespräche geführt. Pfarrer Hermann Rundel war dabei selbst als „Oberkellner“ unterwegs und bewirtete zusammen mit den ehrenamtlichen Helfern die Gäste im vollen Gemeindehaus. ⋌mj

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