Sieben Gruppen für Ipfmess-Umzug

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Jeder Bopfinger Teilort hat seine eigene Geschichte und seine eigene Identität. Deshalb wächst der Impfmess-Umzug um 200 Personen.
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Neues Konzept des Umzugs am Samstag soll die Teilorte der Gemeinde stärker in den Fokus der Besucher rücken.

Bopfingen.

Die Ipfmesse ist reich an Höhepunkten. Einer dieser Höhepunkte ist der Umzug durch die Innenstadt am Samstag. Dieser soll nun weiter aufgewertet werden. Dazu hat die Stadt Bopfingen zusammen mit den Teilorten ein Konzept entwickelt.

„Die Ortschaften sollen ihre Identität bewahren und auch zeigen,“ so Bürgermeister Dr. Gunter Bühler bei der Vorstellung des neuen Konzeptes. Bopfingen hat nicht nur eine vielfältige Landschaft und Kultur. Auch die Menschen sind vielfältig geprägt. Diese Bandbreite soll nun am Ipfmessumzug dargestellt werden.

Das sind die sieben neuen Gruppen des Umzugs

Seit der 200-jährigen Ipfmesse hat die Altersabteilung der Feuerwehr eine historische Wehr, die sie nicht nur bei der Ipfmesse, sondern auch bei Kreisfeuerwehrtagen und weiteren Anlässen präsentiert. Diese war neben dem Ipfhaufen, der sich als historische Gruppe der Zeit des Bauernkrieges in Bopfingen für die Heimattage geründet hat.

Durch die 750-Jahre-Feier in Kerkingen wurde hier die Gruppe „Lecks Fiedle“ gegründet. Auch sie zeigt die Kerkinger in der Zeit des Bauernkriegs. Bei den Jubiläumsfeierlichkeiten des Dorfes wird sie sich erstmals präsentieren.

Das römische Kastell in Oberdorf war der der Ausschlag für die Römertruppe aus Oberdorf. Nachempfundenen Legionärs und Volk Gewänder wurden dazu angeschafft. So wird eine sehr authentische Römergruppe beim Umzug am Ipfmesssamstag mitlaufen.

Jeder der Teilorte hat sein eigenes Ego und Sehenswürdigkeiten. In Baldern ist das Schloss sehr prägend. Deshalb hat sich hier eine Gruppe Gesinde und Adel zusammengefunden, die auch einen Nachbau des Schlosses in kleinem Maßstab dabei führt.

Die Trochelfinger als Rieser Bauern. In den blauen Kittel werden diese den Umzug bereichern. Ebenfalls aus Trochtelfingen kommt eine Gruppe der sieben Schwaben. Die wahrscheinlich im Wasserschloss Rast gemacht hatten.

Das Härtsfeld wird durch die Riffinger vertreten. Dieser waren früher hauptsächlich Waldarbeiter, Holzrücker und Holzmacher. Deshalb wurde dort Werkzeuge und Traktor aus den 1950er Jahren zusammen geholt und eine Gruppe von Holzmachern gegründet.

Insgesamt sind so sieben Gruppen entstanden, die den Ipfmessumzug bereichern. „Wir arbeiten daran, nach und nach auch die anderen Teilorte mit ihren Besonderheiten einzubinden,“ sagt Dr. Gunter Bühler. Bis 2023 soll es so weit sein. „Natürlich unterstützten wir die Gruppen weitgehendst,“ sagt der Bürgermeister. Vieles ist aber auch auf private Initiative hin entstanden.

Selbstverständlich werden die auswärtigen Gruppen und auch die Bopfinger Vereine mit ihren Themen am Umzug dabei sein. „Aber wir haben eine Aufwertung durch die neuen Gruppen erhalten,“ sagt Bühler.

Über 200 Personen mehr werden durch das neue Konzept dem Umzug in diesem Jahr angehören. Das wird bestimmt eine große Steigerung für diesen Ipfmesshöhepunkt.

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