Viel Lob für das mobile Impfzentrum

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Die Bürgermeister (von links) Dr. Gunter Bühler (Bopfingen), Willibald Freihart (Riesbürg) und Willi Feige (Kirchheim) bedankten sich bei DRK-Kreisgeschäftsführer Matthias Wagner (links).
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438 über 80-Jährige aus Bopfingen, Kirchheim und Riesbürg haben ihre Erstimpfung erhalten. Am 3., 5. und 6. Mai erfolgt die zweite Impfung. Bürgermeister freuen sich über einen vollen Erfolg.

Bopfingen

Viel Lob für die gemeinsame Impfaktion von Bopfingen, Kirchheim und Riesbürg in der Stauferhalle. Lob für den Landrat, der Teams und Impfstoff aus dem Ministerium in Stuttgart losgeeist hat, Lob auch für das DRK Aalen, dass die Aktion professionell begleitet hat, für die Feuerwehr, die die über 80-Jährigen zum Termin gebracht hat, für die Belegschaften in drei Rathäusern, die Namen gesammelt, viel telefoniert und Termine vereinbart haben und für Bopfingens Bauhof, der das Impfzentrum ruckzuck aufgebaut hat.

Ihnen allen ist es zu verdanken, dass das Mobile Impfzentrum in der Stauferhalle ein voller Erfolg wurde, betonen die Bürgermeister Dr. Gunter Bühler, Willi Feige und Willibald Freihart bei ihrem Fazit in der Schranne am Freitag. Drei Tage lang haben mobile Teams 438 Menschen über 80 Jahre aus Bopfingen, Kirchheim und Riesbürg mit dem Biontech-Vakzin geimpft. "Es gab nur glückliche Gesichter", strahlt auch Bürgermeister Bühler.

Bereits am Abend zuvor hatten Sprecher aller Fraktionen in Bopfingens Gemeinderat all jenen gedankt, die das mobile Impfen in Bopfingens Stauferhalle ermöglicht haben. Schloßbergs Ortsvorsteher Albert Kratzel meinte da: "Ihr Engagement ist gar nicht hoch genug anzuerkennen" und Dr. Carola Merk-Rudolph, SPD-Fraktionssprecherin, lobte die "hervorragende Organisation", sogar an Rollstühle sei gedacht worden. CDU-Fraktionschef Thomas Trautwein schloss sich an. Er betonte, dass es nun auch um das Testen gehe. Betriebe müssten angehalten werden, ihre Belegschaft einmal die Woche zu testen, "weil auch das die Ehrenamtlichen entlastet, die wir dringend brauchen".

Das mit den Ehrenamtlichen greift Dr. Bühler am Freitag erneut auf und richtet einen Appell an die Politik, Feuerwehrleute bevorzugt zu impfen. "Von etwa 200 Feuerwehrleuten sind erst neun geimpft. Wir brauchen die Feuerwehren dringend." "Wir drängen uns nicht vor", meint hierzu Willibald Freihart in seiner Funktion als Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender.

Die Aktion in der Stauferhalle sei ein voller Erfolg gewesen, sind sich alle einig. Es sei gelungen, den Seniorinnen und Senioren ein verlässliches, unkompliziertes Impfangebot in familiärer Atmosphäre zu machen – ohne mitternächtliche Terminhatz am PC oder Fahrten zu weit entfernten Impfzentren. Viele hätten gesagt, ohne dieses Angebot hätten sie sich gar nicht impfen lassen, betont Bühler.

"Die drei Kommunen haben hier gemeinsam gezeigt, dass dezentrale Ansätze gerade beim Impfen einiges erleichtern können", freute sich auch der viel gelobte DRK-Kreisgeschäftsführer Matthias Wagner.

Innerhalb kürzester Zeit sei die Entscheidung für den Vorstoß gefallen, erinnert sich Freihart, "und nach drei Wochen nun haben wir das erste Impfen durchgezogen", fügt er hinzu. In Kirchheim und Riesbürg seien nun rund 90 Prozent aller über 80-Jährigen geimpft. "Wer nicht da war, ist bettlägerig oder war bereits geimpft", sagt Feige. Impfverweigerer? Fehlanzeige. In Bopfingen seien es 80 bis 85 Prozent der über 80-Jährigen, die nun geschützt seien, sagt Bühler.

Der Termin für die zweite Impfung steht bereits: Am 3., 5. und 6. Mai wird die Stauferhalle wieder zum Impfzentrum. Und die Bürgermeister können sich noch mehr vorstellen. "Gemeinsam mit dem DRK haben wir bewiesen, dass wir es können, daher stehen wir bereit für weitere solcher Aktionen", sagt Bühler und seine Amtskollegen unterstreichen dies. "Es ist uns gelungen, bei den Menschen etwas Vertrauen in die Politik zurückzuholen", meint Feige. Nicht nur Geimpfte, sondern auch Angehörige seien froh, dankbar und glücklich gewesen, sagt Bühler. "Und auch unsere Leute in der Verwaltung haben viel Dankbarkeit erfahren und gingen abends zwar erschöpft, aber zufrieden nach Hause", ergänzt Freihart.

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