Voll motiviert, trotz geringer Wahlbeteiligung

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Dr. Gunter Bühler
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Dr. Gunter Bühler ist nicht enttäuscht, denn er hat Erklärungen für die Wahlbeteiligung von nur rund 25 Prozent.

Bopfingen.

Bopfingens alter Bürgermeister ist auch der neue. 94,3 Prozent der abgegebenen Stimmen entfielen am Sonntag auf Dr. Gunter Bühler. Die Wahlbeteiligung lag bei „nur“ 25,8 Prozent. Einen Gegenkandidaten gab es nicht. Im Gespräch mit Dr. Gunter Bühler blicken wir auf die Wahl.

Schwäbische Post: Gratulation zur Wiederwahl, Herr Dr. Bühler. Wie erklären Sie sich die geringe Wahlbeteiligung?

Dr. Gunter Bühler: Es gab eben nur einen Kandidaten, da ist die Motivation zur Wahl zu gehen offensichtlich nicht zu groß.

Sind Sie darüber enttäuscht?

Nein, enttäuscht bin ich nicht. Zum Wahlsieg hätte es in jedem Fall gereicht (lacht). Natürlich hätte ich mir eine größere Wahlbeteiligung gewünscht, an meiner Motivation für die weitere Arbeit für Bopfingen ändert das aber nichts.

Hohe Wahlbeteiligung, damit konnte Bopfingen noch nie punkten.

Das ist leider richtig. In Bopfingen war die Wahlbeteiligung stets eher niedrig. Ich erinnere mich, bei meiner ersten Kandidatur im Jahre 2005 gab es mehrere Bewerber und einen hitzigen Wahlkampf mit teils scharfen Debatten. Damals hatten wir eine Wahlbeteiligung von knapp über 53 Prozent. Bei meiner zweiten Wahl 2013 waren es dann rund 33,5 Prozent.


Ein Blick nach Stödtlen. Hier war Amtsinhaber Ralf Leinberger alleiniger Kandidat um den Posten des Bürgermeisters und hat am Sonntag immerhin eine Wahlbeteiligung von 44,44 Prozent erzielt.
„Gratulation an Ralf Leinberger. Stödtlen lässt sich aber nicht so ohne weiteres mit Bopfingen vergleichen. Stödtlen hat knapp 2000 Einwohner und Bopfingen etwa das Sechsfache. In Bopfingen gibt es städtische Strukturen, mit allen Auswirkungen, auf dem Land ist die Motivation, zur Wahl zu gehen, auch wenn es nur einen Bewerber gibt, wohl noch höher." Martin Simon

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