Wie geht's weiter nach dem Abitur?

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Schülerinnen und Schüler können sich an unterschiedlichen Ständen informieren.

„Keep Cool“ ist das Motto der Berufsbörse am Ostalb Gymnasium in Bopfingen.

Bopfingen. Vor Kurzem lud der Förderverein des Ostalb-Gymnasiums Bopfingen (OAG) unter Vorsitz von Romy Bihr und Jeannette Geiß interessierte Jugendliche und Eltern zur Berufsinformationsbörse in die Schule ein. Während der Corona-Pandemie war es eine ganz besondere Herausforderung, die geltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen einzuhalten. Dazu hatten sich die beiden Vorsitzenden gemeinsam mit der Schulleitung und dem Bopfinger Ordnungsamt im Vorfeld viele Gedanken gemacht, so dass die Berufsbörse in lockerer und zugleich sicherer Atmosphäre in Präsenz stattfinden konnte. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung dieser traditionellen Veranstaltung unter dem Motto „Keep Cool“.

Wege nach dem Abi

„Das Hygienekonzept motivierte eine beachtliche Anzahl von knapp 40 ortsansässigen und überregionalen Firmen, Institutionen, Hochschulen und auch Privatleuten, ihre Berufe vorzustellen“, teilte das Organisationsteam mit. „Diese ließen es sich nicht nehmen, den Jugendlichen Wege nach dem Abitur aufzuzeigen und ihnen damit ein Stück Orientierung für ihren weiteren Lebensweg zu geben. Zudem erhofften sich auch viele Aussteller, die eigene Werbetrommel für ihren Beruf im persönlichen Gespräch zu rühren und viele gut ausgebildete Jugendliche vom Schulzentrum abzuwerben und diese möglichst für ein Praktikum, eine Ausbildung oder gar duales Studium zu gewinnen“, so das Schreiben weiter.

Kontakte online und vor Ort

Ähnlich einer Messeausstellung standen die Berufsaussteller für individuelle Fragen den Interessierten zur Verfügung und hatten ein offenes Ohr für deren Anliegen. Darüber hinaus gab es auch, coronabedingt, drei Online-Meetings.

Das Berufsspektrum umfasste sowohl Studiengänge als auch Ausbildungsberufe. Vertreter aus Handwerk, Humanmedizin, Tiermedizin, Technik, Lehramt, Informatik, Jura, Forstwirtschaft, Wirtschaft, Sozialwesen, Architektur, Industrie, Steuerwesen, öffentlicher Verwaltung und aus weiteren Bereichen stellten ihre spezifischen Studienanforderungen, -inhalte und Berufsmöglichkeiten vor.

Große Resonanz

„Das Interesse der Berufssuchenden war insgesamt breit gestreut, wobei die in der Vergangenheit meist weniger stark aufgesuchten Aussteller aus dem Bereich der Informationstechnik, aber auch der Studiengänge wie etwa der erneuerbaren Energien, Ressourcenmanagement Wasser oder ressourceneffizientes Bauen auf eine große Resonanz stießen“, so das Orgateam weiter.

Neben dualen Studiengängen, die schon in den vergangenen Jahren auf eine erhöhte Aufmerksamkeit stießen, konnte man sich über klassische Ausbildungsberufe – vom Polizeibeamten, über Mechatroniker, Elektroniker, Fachinformatiker und Industriekaufmann – informieren.

Erstmals stand in diesem Jahr auch gezielt die Frage im Fokus, wie man nach dem Abitur ein Jahr der sinnvollen Auszeit nehmen kann. Wie sieht ein freiwilliges soziales Jahr aus? Wie verläuft ein Au-pair? Welche freiwilligen Dienste gibt es? Was kann man sonst noch Sinnvolles machen? Diese Modelle wurde vom DRK Kreisverband Aalen und von der „EF Education Cultural Care Sprachreisen“ vorgestellt.

Wer bei so viel Input eine Verschnaufpause brauchte, der konnte diese mit einem Snack, initiiert von der schuleigenen Catering-AG, nehmen.

  • Börse, Bogy und mehr
  • Die Berufsinformationsberufsbörse ist zentraler Baustein der im Bildungsplan verankerten Berufs- und Studienorientierung. Neben Veranstaltungen, etwa dem Studieninformationstag in der Kursstufe, dem Sozialpraktikum in Klassenstufe 9, dem BOGY-Praktikum in Klassenstufe 10 und dem Besuch des „Discover Industry Trucks“ – einem Erlebnis-Lerntruck, der über vielfältige Industrieberufe vom Ingenieur bis hin zum Informatiker anschaulich informiert – bietet die Berufsbörse eine besondere und wertvolle Plattform, sich breitgefächert über verschiedene Berufe und Studiengänge zu informieren. ,,Sie ist aus der Berufsorientierung nicht mehr wegzudenken“, so Schulleiter Dr. Pascal Bizard.

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