Zeitreise mit spannenden Einblicken

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Wie haben die Kelten gelebt, gearbeitet, was haben sie gegessen? Das war beim Keltenfest am Ipf zu erfahren.
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Das Keltenfest am Ipf lockte wieder zahlreiche Besucher an. Keltisches Lagerleben und Führungen auf den Ipf sorgten bei Klein und Groß für jede Menge Spaß und neue Erkenntnisse.

Bopfingen

Der Ipf hat am Samstag und Sonntag zahlreiche Besucherinnen und Besucher angelockt. Im Freilichtmuseum fand der Keltentreff statt und sorgte mit seinen zahlreichen Aktionen und Vorführungen für Kurzweil bei den Besuchern. Jung und Alt konnten mit dem angebotenen Shuttle-Service vom Ipfmessplatz aus in die Vergangenheit reisen und sich über die frühgeschichtliche Besiedelung rund um und auf dem Bopfinger Hausberg informieren.

„Wir haben am Samstag nicht mit so vielen Besuchern gerechnet“, sagt Johanna Fuchs, die sich neben Victoria Schrödersecker für das Programm verantwortlich zeigt. So um die 500 seien es gewesen und der Sonntag, der wettertechnisch noch stabiler war und mit viel Sonne aufwartete, lockte noch viel mehr Interessierte an. Wie haben die Kelten gelebt, gearbeitet, was haben sie gegessen und wie haben sie ihre Nahrung zubereitet? All diese Fragen wurden von den mitwirkenden Gruppen beantwortet, während sie gleichzeitig Handwerkskünste zeigten oder von Kindern auf ihre Waffen angesprochen wurden.

Martialisch ging es beispielsweise bei der Kampfaufstellung der Gruppe „Riusiava“ zu, die die Feinde abzuwehren versuchten. Der Schmied erläutert unterdessen im Lager, wie damals geschmiedet wurde, welche Vorteile es hat, wenn man zu zweit ist, denn so kann immer ein Handwerker den Blasebalg bedienen und der Schmied sein Werkstück bearbeiten. Wer sich mehr für Mode und Accessoires interessiert, der war bei den Modeschauen bestens aufgehoben. Die Gruppe „Gabro Agrami“ zeigt und erläutert, wie man Wolle mit Pflanzen färbt, Leder bearbeitet und töpfert. So bekommt man einen Eindruck davon, dass auch die Menschen in der Frühgeschichte geschickte Handwerker, Händler oder Kämpfer waren und mit ihrem damaligen Wissen nicht weniger geleistet haben als wir heute.

Kulinarisch war am Wochenende auch einiges geboten. Der Schwäbische Albverein hat bewirtet und „Die Fladenpiraten“ sowie verschiedene Grillgerichte sorgten für ein abwechslungsreiches Essvergnügen. Aber was wäre ein Fest ohne passende Musik? „The Clanmakenoise“ spielten am Samstag im Herrenhaus Irisch-Keltisch auf und am Sonntag lockte „AnErmining“ Freunde Keltischer Musik zum Open-Air Konzert.

Zahlreiche Besucher kamen am Samstag und Sonntag zum Keltenfest Ipf.

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