Start mit Spaten für Werkstätten und Wohngruppen

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Spatenstich für einen Neubau für die Förder- und Betreuungsgruppen sowie für die Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Bopfingen.

Viel Lob für das Projekt an der Nördlinger Straße in Bopfingen.

Bopfingen. Zwei Jahre wurde geplant. Jetzt war Spatenstich auf dem Gelände in der Nördlinger Straße. Die Förder- und Betreuungsgruppen sowie die Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Bopfingen erhalten einen Neubau.

Die Bopfinger Familie Erck hat für den Neubau eine Fläche in Bahnhofs- und Stadtnähe zur Verfügung gestellt. Hier baut nun die Firma VAF GmbH ein Gebäude, in dem die Förder- und Betreuungsgruppen der Samariter Stiftung untergebracht werden. „So können wir statt 60 Betreuungsplätzen 80 Plätze anbieten“, sagt der Geschäftsführer der VAF GmbH, Hermann Stark.

Daneben errichtet die Firma FSI eine Halle für die Schreiner-Werkstätten der Samariter-Stiftung und der Schreinerei Beck. Die beiden Firmen gehen hier eine Kooperation ein.

8 Millionen Euro wird der 3100 Quadratmeter-Bau kosten, dabei werden 5000 Kubikmeter Erde bewegt. Der Neubau liegt verkehrsgünstig zu Bahnhof und Stadt und soll auf dem energetisch neuesten Stand nach seiner Fertigstellung sein. Die VAF GmbH wird das Gebäude schlüsselfertig an die Samariter-Stiftung übergeben.

So sah der Landtagsabgeordnete Winfried Mack drei Gewinner bei diesem Projekt. Die Menschen mit Handicap, die in die Mitte der Stadt kommen. Die Firma VAF, die eine enorme Entwicklung in den vergangenen 30 Jahren genommen hat. Der dritte Gewinner sei die Stadt Bopfingen, die den Strukturwandel sehr gut genutzt habe.

„Endlich wieder unter Leuten“, freute sich Landrat Dr. Joachim Bläse beim Spatenstich. Es sei ein schöner Termin für ihn. Bläse erläuterte, wie wichtig ihm das soziale Miteinander im Ostalbkreis ist. „Mittendrin, statt außen vor“, wolle er Menschen mit Handicap haben.

Bopfingens Bürgermeister Dr. Gunter Bühler sieht zwei wichtige Dinge in diesem Neubau. Die Standortsicherung für zwei Bopfinger Unternehmen und die städtebauliche Entwicklung. Er verwies auf das Flächenrecycling, das man in Bopfingen betreibe. Die VAF habe aus einer Industriebaracke Großartiges geschaffen. Nun gehe die Entwicklung in der Nördlinger Straße weiter.

Der Vorstand der Eingliederungshilfe der Samariter-Stiftung, Jürgen Schlepckow, beschrieb den weiten Weg der Zuschüsse für das Projekt. „Es geht vor allem um die Menschen“, betonte er. Lukas Traub von der ausführenden Firma Traub sprach vom großen Sprung vom Papier zur Realität.

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