Freibadgäste müssen sich gedulden

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Arbeiter betonieren derzeit im Trochtelfinger Bad den Umgang des Kinderbeckens.
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Derzeit laufen in Trochtelfingen wichtige Arbeiten, um das Freibad zu ertüchtigen. Insgesamt investiert die Stadt Bopfingen 70 000 Euro. Das wird erneuert.

Bopfingen-Trochtelfingen

Auch wenn's ab und zu noch gewittert. Die Temperaturen laden inzwischen zum Freibadbesuch. Während die ersten Bäder bereits geöffnet sind, beginnen in Trochtelfingen Bauarbeiten. Stammgäste, die sich darüber ärgern, haben sich an die SchwäPo gewandt – auch weil mittlerweile die Inzidenz-Zahlen es erlauben, Schwimmbäder zu besuchen.

Indessen ist in Trochtelfingen der Beckenrand aufgerissen. „Kann man da nicht ein bisschen mehr Verantwortung von den Verantwortlichen verlangen. Solche Arbeiten könnte man durchaus zeitgerechter erledigen“, meint ein Leser, der sich an die SchwäPo wendet.

Wird es gar ein Bopfinger Stuttgart 21, fragt er etwas provozierend? „Nein, wird es sicher nicht“, antwortet Bürgermeister Dr. Gunter Bühler auf Nachfrage. Es sind Betonarbeiten, die derzeit erledigt werden. Und die brauchen laut Bühler eine bestimmte Witterung. „Daher konnte erst jetzt damit begonnen werden.“

„Beton kann nicht bei Minus-Temperaturen aushärten“, erklärt auch Tiefbauchef Klaus Böhm. Ebenso sei das nasse Wetter der vergangenen Wochen für die Baumaßnahme ungünstig gewesen.

„Wir kommen mit den Arbeiten gerade den Wünschen unserer Stammgäste nach“, betont Rathauschef Bühler. So wurde der Beckenumgang am Kinderbecken erneuert sowie ein Sonnensegel für das Becken montiert. Dabei sei man auf eine Zuleitung aus der Anfangszeit des Bades gestoßen. Die drohte Leck zu schlagen. So werde diese ebenfalls gleich erneuert.

„Schwierigkeiten macht auch die Beschaffung von Werkstoffen“, sagt Klaus Böhm, der bei der Stadt Bopfingen für das Freibad zuständig ist. Nicht nur wegen Corona sei es für die Handwerker nicht einfach, die richtigen Werkstoffe zu beschaffen.

In diesem Jahr habe man fast 70 000 Euro in den Erhalt des kleinen, beliebten Bades investiert. Man habe neben dem Sonnensegel, dem Beckenumgang und der Abwasserleitung auch die Heizung erneuert. „Wir hatten ein zweites Wasserbecken in der Liegewiese“, erklärt Klaus Böhm. Ein Abflussrohr war gebrochen und musste ebenfalls ausgetauscht werden.

„Es tut uns leid, dass sich die Arbeiten verzögert haben“, bedauert Bürgermeister Bühler. „Wir wollen es unseren treuen Gästen aber unbedingt ermöglichen, in diesem Jahr unser Freibad zu genießen.“ Die Alternative wäre ansonsten, das Bad in diesem Jahr gar nicht zu öffnen, was ebenso zu Unmut führen würde.

Alle Beteiligen seien bemüht, dass das Freibad in der zweiten Juli-Woche dann in Betrieb gehen kann. Dann macht das Wetter hoffentlich mit.

Es tut uns leid, dass sich die Arbeiten verzögert haben.“

Dr. Gunter Bühler, Bürgermeister

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