Hochwasser: Trochtelfinger Ortsvorsteher unzufrieden

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Die Eger bei Trochtelfingen.

Johann Schüle moniert, dass das Rückhaltebecken zu schnell leerläuft. „Bei uns ist dann landunter.“

Bopfingen-Trochtelfingen. „Ich bin nicht zufrieden, wie das mit dem Hochwasser geregelt ist“, sagte Ortsvorsteher Johann Schüle bei der Sitzung des Ortschaftsrats im Wilhelm-Hermann-Bürgerhaus. Auch er hatte Wasser im Keller nach dem Starkregen in den vergangenen Wochen.

Beim Regenrückhaltebecken in Oberdorf sei der Schieber wieder zügig aufgemacht worden. „Da laufen 27 Kubik pro Sekunde durch.“ Das könne doch reduziert werden, regte Schüle mit Nachdruck an. Die Philosophie des Wasserwirtschaftsamts sei wohl, das Rückhaltebecken möglichst schnell wieder leer zu haben, um für neue Regenfälle gewappnet zu sein. Dass dann in Trochtelfingen aber „landunter“ sei, werde vergessen. „Man kann das doch einen halben Tag zurückhalten und dann geregelt ablaufen lassen, mit geringerer Menge.“ Dann hätten nicht die Bürger, die auf der südlichen Seite des Dorfes wohnen, Probleme mit vollgelaufenen Kellern und Toiletten, die nicht mehr ablaufen.

„Bei uns im Ort fahren einige Bürger in solchen Situationen nach Oberdorf und schauen, wie die Lage beim Rückhaltebecken ist.“ Das sei dann schon wieder gut geleert und Trochtelfingen „saufe fast ab“. Dieses Konzept sollte dringend überdacht werden, findet Schüle. Wenn der Durchlauf reduziert werde, lasse sich einiges verbessern.

Bei der Egerinsel müsse der Damm erhöht werden, waren sich die Räte in diesem Zusammenhang einig. Ratsmitglied Ralf Kaske regte an, um die Schutzhütte bei der Egerinsel eine ebenere Fläche zu machen, auf der man Tische und Bänke aufstellen könnte. Er sprach sich auch dafür aus, den Damm vor der Hütte zu erhöhen, um bei Starkregen die Hütte geschützt zu wissen. „Es ist das Beste, wenn wir das ins Bauprogramm gleich mit reinnehmen,“, fand der CDU-Ortsrat. pe

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