St. Andreas-Kirche glänzt nun innen und außen neu

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Auch im Inneren wurde die Kirche saniert.

Die umfangreichen Bauarbeiten am und im Kirchengebäude in Trochtelfingen sind erfolgreich beendet.

Bopfingen-Trochtelfingen. Mit einem Festgottesdienst hat die evangelische Kirchengemeinde in Trochtelfingen am Sonntag das Ende der Renovierung der St.-Andreas-Kirche gefeiert. Neben dem Kirchendach wurde auch der 330 Jahre alte Kirchturm saniert. Und auch das Kircheninnere erstrahlt wieder.

Pfarrer Michael Lichtenstein freut es, dass die St.-Andreas-Kirche wieder zum normalen Gottesdienstbetrieb zurückfindet. „Es waren aufregende Monate während der Bauphase. Der Aufwand hat sich aber gelohnt. Wer jetzt auf die schön renovierte Kirche schaut, dem muss das Herz aufgehen“, meint er.

Zimmermeister Jürgen Ruf von der Firma RHG aus Nördlingen war mit der Dachsanierung der Kirche betraut. „Ein tolles Erlebnis und ein feines Projekt für mich, da alles so gut geklappt hat“, sagt Ruf. Sein Dank gilt den vielen Ehrenamtlichen, die beim Dachdecken halfen. „Ich bin stolz auf eine solche Gemeinschaft, die man in dieser Form nur selten erlebt“, meint Ruf.

Voll des Lobes ist auch Ilse Schöttle von der evangelischen Kirchgemeinde am Ries. „Mit rund 400.000 Euro war die Sanierung der St.-Andreas-Kirche eine der größten Baumaßnahmen der vergangenen Jahre. Vor allem das marode Dach gab den Ausschlag, für eine umfangreiche Sanierung. Das Dach nur zu flicken wäre unmöglich gewesen und kaum nachhaltig“, so Schöttle, die die Bauphase hindurch, die Sanierung beaufsichtigt hat.

Von 2014 stammen die ersten Planungen zur Sanierung der St.-Andreas-Kirche. Viele Hürden mussten genommen werden, so musste zu Beispiel geklärt werden, wie die Sanierung des Turms trotz der geschützten Fledermäuse dort gelingt. Die Antwort: ein enges Baufenster, damit die Tiere nicht unnötig gestört werden. „Ich bin seit 26 Jahren für die Kirchengemeinde tätig, aber einen so tollen Zusammenhalt wie hier, habe ich lange nicht erlebt. Ich bin stolz auf die Trochtelfinger“, sagt Schöttle.

Insgesamt hat die Kirchengemeinschaft 783 ehrenamtlich Stunden im Wert von 11.745 Euro geleistet. An Spenden gingen rund 39.000 Euro ein.

Bürgermeister Dr. Gunter Bühler sagte: „Kirchengebäude sind für unsere Ortsidentität sehr wichtig. Deshalb haben sich Gemeinderat und Ortschaftsrat dafür entschieden, die komplette Kirchenmauer zu sanieren, zu streichen und auch die alten Kastanien auf dem Kirchengrundstück neu einzufassen.“.

Unter den Ehrengästen waren Dekan Ralf Drescher und Schuldekan Harry Jungbauer, die den Festgottesdienst mitgestalteten. Für Musik sorgte der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde am Ries.

Feier zur Wiedereröffnung der Andreaskirche.

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