Ukraine-Krieg zeigt, wie fragil Frieden ist

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Am Ehrenmal gedachte die Aufhausener Bevölkerung der Toten der Kriege.
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Kranzniederlegung am Ehrenmal auf dem Friedhof in Aufhausen.

Bopfingen-Aufhausen. Am Abend vor Allerheiligen wird in Aufhausen der Toten der Kriege gedacht. Das hat Tradition. In diesem Jahr startete die Gedenkfeier auf dem Dorfplatz. Von dort zog die Bevölkerung unter Klängen des Musikvereins Aufhausen, geleitet von Michael Klasche, zum Ehrenmal. Mit dabei waren unter anderem die SV-Fußballer und die neue VDK-Vorsitzende Ingrid Gottstein.

Seit 1994 ist Ortsvorsteher Helmut Stuber Hauptredner an diesem Abend. „In all den 27 Jahren habe ich nicht gedacht, dass es mitten in Europa wieder Krieg geben wird,“ gestand er. Er habe Gesichter gesehen, die den zweiten Weltkrieg erlebt haben und auch die schwere Nachkriegszeit. „Wir haben immer gehofft, dass es sich nie wiederholt“.

Von Aufhausen in die Ukraine seien es 1154 Kilometer, zwölf Stunden Fahrzeit, das zeige, wie nahe der Krieg gerückt ist. Stuber lobte den Mut der ukrainischen Bevölkerung zum Kampf für Freiheit und Demokratie. „Das verdient Respekt“. Er rief auf zur Unterstützung der Ukraine und der Flüchtlinge. Dass Putin Angst in Deutschland schüre, durch die Drohung eines nuklearen Krieges, kritisierte Stuber scharf. Er rief auf zu Zusammenhalt statt Panikmache.

Nachdem Pfarrer Hermann Rundel ein Gebet gesprochen hatte, legten er und Ortsvorsteher Stuber einen Kranz am Ehrenmal nieder. ⋌Michael Scheidle

Aufhausens Ortsvorsteher Helmut Stuber lobte in seiner Ansprache den mutigen Protest der ukrainischen Bevölkerung.
Für Ortsvorsteher Helmut Stuber war der Krieg noch nie so nahe wie derzeit.
Die Aufhausener Bevölkerung gedenkt am Vorabend von Allerheiligen der Toten der Kriege.

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