Waldkinder sind gesünder

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Ein Vortrag über die Vorzüge und die Gefahren.

Westhausen/Lauchheim/Aalen. Waldkindergärten sind im Kommen. Jüngst sind Einrichtungen dieser Art beschlossen worden in Lauchheim, in Aalen-Treppach und jetzt in Westhausen.

In Treppach hat neulich der künftige Kindergartenträger, der Verein WaFaVi Naturprojekte ("Wald-Familie-Vielfalt") über den künftigen Waldkindergarten informiert. Einen Vortrag hielt Förster Jörg Brucklacher aus Gaildorf, der beruflich und privat mit einem Waldkindergarten zu tun hat.

Brucklacher beschrieb einen Waldkindergarten als "artgerechte Menschenhaltung". Die Kinder lernen dabei, sich in der Natur zu bewegen und Werkzeuge zu gebrauchen. Ein Waldkindergarten fördere die Fantasie, weil er kein vorgefertigtes Spielzeug habe.

Kinder erlebten den Wald als "schützenden Raum", sagte Brucklacher. Der Aufenthalt im Freien (außer bei wirklich extremen Bedingungen) sei bei entsprechender Kleidung und Umsicht der Erzieherinnen überhaupt kein Problem, auch nicht bei Regen oder Kälte.

Kinder eines Waldkindergartens seien gesünder als der Durchschnitt und machten später einen höhen Schulabschluss, so die Erfahrungen.

Die Gefahren, kleine Verletzungen und Zeckenbisse, seien nicht wirklich ein Problem. Der Fuchsbandwurm schließlich könne als Gefahr praktisch ausgeschlossen werden.

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