Wie Nördlingen Gerd Müller ehren will

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Was am Stänglesbrunnen beim Geburtshaus in Zukunft stehen soll.

Nördlingen. Die Stadt Nördlingen will in Erinnerung an ihren berühmtesten Sohn Gerd Müller eine lebensgroße Bronzestatue errichten lassen. Diese soll am Stänglesbrunnen zwischen seinem Geburtshaus und dem Haus in der Berger Straße, in dem er aufwuchs, aufgestellt werden. Im Haupt- und Finanzausschuss des Stadtrates wurden entsprechende Pläne präsentiert.

Anlässlich des Todes von Müller im August hätten die Stadtverwaltung zahlreiche Anregungen für eine öffentliche Würdigung des weltbekannten Fußballers erreicht, sagte Daniel Wizinger vom Sachgebiet Tourismus und Veranstaltungen. Unter anderem sei dafür die Errichtung einer Statue genannt worden, was auch die Stadtverwaltung favorisiere. Inzwischen liege ein entsprechendes Angebot der Glocken- und Kunstgießerei Rincker aus der Nähe von Frankfurt am Main vor.

Die Kosten beliefen sich demnach auf rund 40 000 Euro allein für die Statue. Hinzu kämen Ausgaben für den Sockel, die Infotafeln und die Platzgestaltung, so dass eine Summe von 50 000 Euro realistisch sei, meinte Wizinger. Die Statue soll Müller beim wohl wichtigsten Tor seiner Laufbahn, dem Siegtreffer zum 2:1 gegen die Niederlande bei WM-Finale 1974 im Münchner Olympiastadion, darstellen.

Inzwischen lägen Spendenzusagen von örtlichen Unternehmen und Fanclubs von 18 000 Euro vor. Die gleiche Summe sei von verschiedenen Seiten bereits in Aussicht gestellt.

Oberbürgermeister David Wittner kündigte an, seitens der Stadt auch auf den FC Bayern München zuzugehen. Abgewickelt werden solle das Ganze über den Verschönerungsverein.

Weiter sagte der OB, die Stadt werde sich die Entwürfe für die Statue freilich präsentieren lasse, um zu sehen, ob Gerd Müller auch entsprechend gut dargestellt werde. Bernd Schied

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