Wie zu Grabe tragen?

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Neue Friedhofsordnung für Bopfinger Friedhöfe ermöglicht weitere Bestattungsformen.

Bopfingen. Seit Jahren ist das Thema „Neues Friedhofskonzept“ in allen Gremien der Stadt Bopfingen präsent. Nun befüürwortete der Gemeinderat die neue Friedhofsordnung mit den neuen Bestattungsformen für die neun Bopfinger Friedhöfe einstimmig, die ab 1. August in Kraft tritt.

Marina Mahler, die sich intensiv mit diesem Thema befasst hat, erläuterte die neuen Bestattungsarten. Bereits im Juli 2021 wurden die neuen Gebühren kalkuliert und die Friedhofsordnung auf den damaligen Stand gebracht. Mahler stellte in der Sitzung auch die Bemusterung der Grabplatten, insbesondere für Urnengemeinschaftsgräber. Nach Absprache mit den Ortschaftsräten der Teilgemeinden wurde der „Kehlheimer Auerkalk gestockt“ ausgewählt.

Erschließungsbeiträge

Derzeit wird die Hauser-Berg-Straße in Härtsfeldhausen saniert. Da jedoch nur ein Teil der Straße als historisch gewertet wird, ist die Sanierung des weiteren Teils als erstmaliger endgültiger Ausbau zu sehen. Deshalb sind nach dem Kommunalabgabengesetz für diesen Abschnitt Erschließungsbeiträge zu erheben. Hierzu wurde ein Abwägungsbeschluss notwendig.In diesem Beschluss wird definiert, dass der Straßenausbau dem Bestandschutz dient und der Erhaltung des Ortsbildes von Härtsfeldhausen. Da die Kanalisation und Wasserversorgung bei dieser Maßnahme erneuert wird, ist künftige Versorgung der Hauser-Berg-Straße gesichert.

Das Gleiche gilt auch für die Sanierung der Hermann-Hahn-Straße. Für beide Beschlüsse gab es eine einstimmige Mehrheit.

In der Freibadsaison

Im Rahmen der Erschließung der Hermann-Hahn-Straße betonte Bürgermeister Dr. Gunter Bühler aufgrund eines Schwäpo-Artikels, dass für diese Maßnahme gutes Wetter nötig sei und deshalb nicht im Winter gebaut werden könne. Außerdem sei der Plan immer gewesen, im Juni zu beginnen. „Die Maßnahme wäre auf alle Fälle in die Freibadsaison gefallen,“ betonte er.

Vier Wohnhäuser

Im Bopfinger Teilort Aufhausen wird an der Ecke Schenkensteinstraße, Michelfelder Straße ein kleines Quartier entstehen. Auf einer Fläche von 2500 Quadratmetern soll Wohnraum geschaffen werden. Ein Baugesuch zur Errichtung eines Wohnhauses wurde im Juni 2022 bereits abgelehnt.

Die Stadt möchte eine maßvolle Innenentwicklung des Ortes. Deshalb wurde nun ein Bebauungsplan aufgestellt. Geplant sind vier Wohnhäuser und die Ausweisung als „allgemeines Wohngebiet“. ⋌Michael Scheidle⋌

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