Zugverkehr: Aalen - München ohne Umstieg

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Go-Ahead Zug
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GoAhead übernimmt den „Fugger-Express“ ab 11. Dezember und bietet dann bis zu neun Direktverbindungen auf der Strecke zwischen Aalen und München.

Nördlingen

Der Winterfahrplan für den Zugverkehr ist da und er bringt Verbesserungen auf der Strecke nach München. Ulrich Lange, der direkt gewählte CSU-Bundestagsabgeordnete im Donau-Ries-Kreis, überbringt die gute Nachricht. Er begrüße die Direktverbindungen und die damit einhergehende Taktverstärkung im Regionalverkehr auf der Strecke Nördlingen - München, die nun vorliegen, schreibt er.

„Es freut mich sehr, dass sich Go-Ahead und die BEG darauf verständigt haben, die Direktverbindungen zwischen Nördlingen und München auszuweiten und dies mit dem Fahrplanwechsel nun auch umgesetzt wird. Ein Quantensprung für die Region Nordschwaben! Für mich ist toll, zu sehen, dass sich die zahlreichen persönlichen Gespräche mit den relevanten Akteuren in den letzten Jahren so auszahlen“, schreibt Lange in einer Pressemitteilung.

Go-Ahead übernimmt die Linie

Ab dem 11. Dezember wechselt auf der Bahnstrecke der Betreiber: In Zukunft wird nicht mehr der Fugger-Express der DB Regio eingesetzt, sondern die Züge des Eisenbahnunternehmens Go-Ahead. Damit gilt der neue Takt nach München auch für Aalen und Bopfingen. Ab 11. Dezember 2022 können Bürger wochentags bis zu neun Mal am Tag nach München und bis zu acht Mal am Tag von München zurück ohne Umstieg fahren. Der erste Zug aus Aalen startet wochentags um 7.34 Uhr, der erste aus Bopfingen um 8.01 Uhr, der letzte Zug aus Aalen um 19.44 Uhr und aus Bopfingen um 20.12 Uhr . Grob alle zwei Stunden fährt ein Zug ab Aalen bzw. Bopfingen. Die Fahrtzeit beträgt von Bopfingen rund zwei Stunden und 19 Minuten. Der letzte Zug zurück aus München nach Bopfingen fährt dort um 22 Uhr ab.

Bürger können  wochentags bis zu neun Mal am Tag von Nördlingen nach München und bis zu acht Mal am Tag von München nach Nördlingen ohne Umstieg fahren. Und der letzte Zug zurück aus München nach Nördlingen fährt sogar erst um 22 Uhr, ist Lange zufrieden.

„Im morgendlichen Berufsverkehr fahren die Züge nun sogar stündlich bzw. eineinhalbstündig nach München. Das bringt Flexibilität für die Bürger und stärkt die Anschlussfähigkeit der gesamten Region. Ich hoffe sehr, dass die Abläufe vor Ort reibungslos funktionieren. Hierfür muss auch die Vertaktung zwischen Nah- und Fernverkehr stimmen“, meint Lange.

Den Express-Verbindungen auf der Strecke Nördlingen - München war eine „Task Force“ zur verbesserten Schienenanbindung in Nordschwaben vorausgegangen. Diese wurde bereits 2016 eingesetzt, nachdem der damalige Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Dr. Rüdiger Grube, auf Einladung von Ulrich Lange MdB in Nördlingen zu Besuch war.

An den Task-Force-Sitzungen nahmen neben Politik und der DB auch die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW), sowie Vertreter der Landratsämter Donau-Ries und Ostalbkreis teil. Für den Ostalbkreis waren damals Landrat Klaus Pavel sowie die CDU-Abgeordneten Winfried Mack und Roderich Kiesewetter am Verhandlungstisch.

Nachdem Go-Ahead das Vergabeverfahren um den neuen Verkehrsdurchführungsvertrag „Augsburger Netze - Los 1“ gewonnen hatte, wurde Go-Ahead eng in die Überlegungen zu den Direktverbindungen und der Taktverstärkung miteinbezogen. Die Fernverkehrsverbindungen am Bahnhof Donauwörth bleiben mit dem neuen Fahrplan im Wesentlichen unverändert, schreibt Lange.

Das 9-Euro-Ticket gilt ausschließlich für den Nahverkehr.

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