25 Jahre ambulanter ökumenischer Hospizdienst

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Seit 25 Jahren gibt es den ambulanten ökumenischen Hospizdienst. Mit einem Gottesdienst und anschließendem Festabend im Jeningensaal wird das gefeiert. Foto: privat

Die Ehrenamtlichen begleiten schwerkranke und sterbende Menschen zu Hause.

Ellwangen. Der ambulante ökumenische Hospizdienst Ellwangen hat sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. Die derzeit 25 Ehrenamtlichen des ambulanten ökumenischen Hospizdienst Ellwangen begleiten schwerkranke und sterbende Menschen zu Hause und unterstützen so pflegende Angehörige.

Beim ökumenischen Festgottesdienst in der Basilika gingen Pfarrer Sven van Meegen und Pfarrer Martin Schuster auf den Hospizdienst ein und hoben die Zuwendung zu kranken, sterbenden und trauernden Menschen als unverzichtbare Facette der christlichen Nächstenliebe hervor. Mitarbeitende des Hospizdienstes formulierten Fürbitten.

Beim anschließenden Festabend im Saal des Jeningenheims würdigte Bürgermeister Volker Grab das Engagement des Hospizdienstes für die Menschen in der Stadt und dem ganzen Tätigkeitsgebiet bis zur bayrischen Landesgrenze. Er stellte an den Beginn seines Grußworts ein Zitat von Cicely Saunders, der Mutter der modernen Hospizbewegung: Ziel der Hospizarbeit sei, „nicht dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben zu geben.“ Im Blick auf das große und langfristige Engagement der Ehrenamtlichen hob Bürgermeister Grab die Bedeutung professioneller Leitung in der Person der Koordinatorin Barbara Sittler hervor. Schwester Judith Benz, Generaloberin der Anna-Schwestern, lobte die gute Zusammenarbeit mit dem stationären Hospiz der Anna-Schwestern. Pfarrer Martin Schuster skizzierte in seiner Ansprache die Entwicklungen und Konstanten der Ellwanger Hospizgruppe. Seit dem Beginn im Jahr 1997 wurden 848 schwerkranke und sterbende Menschen begleitet und insgesamt 99 an der Mitarbeit interessierte Menschen ausgebildet. Ehrenamtliche aus der Gruppe hatten die geschichtliche Entwicklung des Hospizdienstes in einer Wandzeitung und einer Plakatserie dargestellt.

Die Ehrenamtlichen treffen sich monatlich beim Gruppenabend zur Stärkung, zum Austausch und zu organisatorischen Absprachen sowie zur Supervision. Die durch die Gruppenabende gestärkte Gemeinschaft ist wesentlicher Bestandteil des Hospizdienstes. Der Hospizdienst wird von einem Verband von 25 evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in und um Ellwangen getragen.

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