32 Plätze am Südhang mit Traubensaft begossen

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Mit Traubensaft stieß der Ortschaftsrat auf die planmäßig beendeten Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet Traubfeld an.

Die Räte stießen auf die Erschließung des Baugebiets „Traubfeld“ an.

Ellwangen-Schrezheim. Der Ortschaftsrat diskutiere in seiner vergangenen Sitzung über Spielplätze und ein neues Baugebiet.


Empfehlung: Spielplatz am Sportplatz statt in der Ortsmitte: Eigeninitiative zeigte der Rat beim städtischen Spielflächenkonzept, das die Aufwertung und Priorisierung der öffentlichen Spielflächen zum Ziel hat. Darin sei für Eggenrot eine Ertüchtigung des bestehenden Spielplatzes in der Ottilienstraße vorgesehen, nicht jedoch des Spielplatzes in der Altmannsroter Straße am Sportgelände. Diese Priorisierung ist den Räten nicht recht, wie in der Diskussion deutlich gemacht wurde. Philipp Schmid sah durch die Nähe zum Sportbetrieb, zum Kindergarten und auch zum Neubaugebiet „Traubfeld“ Vorteile am Standort Altmannsroter Straße. Auch Sonja Fuchs betonte: „Das Dorfleben spielt sich oben am Sportplatz ab.“ Einstimmig beschloss das Gremium, an die Stadtverwaltung eine Empfehlung abzugeben, vom Ziel des Konzepts abzurücken und stattdessen die Ertüchtigung des Spielplatzes am Sportplatz zu verfolgen. ben


Erschließung „Traubfeld“ abgeschlossen: Mit einem Gläschen Traubensaft stießen die Ortschaftsräte vor Ort im Neubaugebiet „Traubfeld“ in Eggenrot an, wo die Erschließungsarbeiten plangemäß fertiggestellt worden sind. Heike Brenner, Bauleiterin des Tiefbauamtes, bilanzierte die Arbeiten: „Am Mittwoch ist Bauabnahme, wir sind genau im Plan fertig geworden.“ Die 32 Plätze mit Südhang bezeichnete sie als „Toplage“, entsprechend wenig verwunderlich sei, dass schon fast alle Plätze vermarktet seien. 3600 Quadratmeter Asphalt- und 720 Quadratmeter Pflasterflächen seien im Straßenbau für rund 720 000 Euro verbaut worden, dazu 1720 Meter Kanal und 620 Meter Hausanschlüsse nebst Regenrückhaltebecken für rund 1,1 Millionen Euro. Gas, Wasser und Breitband seien bis in die Grundstücke durch die Stadtwerke mitverlegt worden. Ortsvorsteher Albert Schiele dankte allen Mitwirkenden, speziell auch den ehemaligen Ortschaftsräten Hermann Felber und Günther Herrschlein: Sie seien die „Väter“ des Baugebiets. Martin Gantner zeigte sich erfreut, dass rund ein Drittel der Bauplätze an Bauwillige aus Eggenrot selbst verkauft worden sei. ben

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