50. Abiturjubiläum am Peutinger-Gymnasium 

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Vor 50 Jahren haben sie am Peutinger Gymnasium Abitur gemacht, jetzt trafen sie sich wieder, zum Feiern.

 

Gesellschaft Es war der erste Jahrgang, der 1964 im neu erbauten Peutinger-Gymnasium mit dem Ziel Abitur die Schulbank drückte. Zum 50 jährigen Abiturjubiläum trafen sich 24 Alumni der Abiklasse13a; leider sind 3 Mitschüler bereits verstorben. Mit Sportlehrer Herrn Halbritter und Biologielehrer Herrn Hiller nahmen auch zwei Lehrer teil. Das erste Wiedersehen nach vielen Jahren wurde mit einem Begrüßungsumtrunk im Gasthof „Roter Ochsen“ gefeiert. Namensschilder mit alten Bildern erleichterten das Wiedererkennen der Klassenkameraden; viele hatten sich seit dem Abitur 1972 nicht mehr gesehen. Anschließend führte die Schulleiterin Frau Herden die Ex-Pennäler durch das Peutinger-Gymnasium. Obwohl sich dank moderner Technik einiges verändert hatte, fühlte man sich im großen Forum gleich wieder wie zu Hause. Nach dem Abendessen wurde viel gelacht bei der Präsentation von über 100 Fotos, die viele schöne Erinnerungen an die Schulzeit weckten. Am folgenden Tag stand eine Stadtführung auf dem Programm. Der Rundgang durch die historische Innenstadt, aufgelockert durch amüsante Anekdoten der Stadtführerin Frau Julius, führte auch an der einen oder anderen ehemaligen Stammkneipe vorbei. Doch nicht nur die Erinnerungen an manchen feuchtfröhlichen Abend wurde wachgerufen, als Hausleiter Pater Anton Schneider anschließend seine ehemaligen Mitschüler durchs Josefinum führte, wurde mancher auch an Zeiten erinnert, die nicht ganz so einfach waren, immerhin waren 11 Mitschüler aus der Umgebung Ellwangens im Josefinum untergebracht. Offensichtlich ist den „Semis“ vor allem der große Schlafsaal mit damals 36 Betten im Gedächtnis geblieben. Klassensprecher Franz Josef Mayer hat in seiner Begrüßungsansprache auf die neu gewonnene Freiheit hingewiesen, nachdem fast alle ihr Berufsleben beendet haben. Die Mehrheit hatte eher klassische Berufe wie Lehrer, Ärzte oder Priester gewählt. So gab es viel Gesprächsstoff nicht nur zum Thema „weißt du noch?“; mit Interesse wurde auch über die momentane Lebenssituation diskutiert, die für viele durch die Aufgabe als Oma oder Opa geprägt ist. Die humanistisch Gebildeten ziehen dieses Fazit: tempora mutantur.

 

 

 

 

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