7000 Euro für Schulen in Venezuela

Hariolf-Gymnasium übergibt stattlichen Spendenscheck an Salvatorianer.

Ellwangen. Am 25. Oktober übergab das Hariolf-Gymnasium eine Spendensumme von 7000 Euro an den Salvatorianer-Orden. Das Geld wurde von Schülerinnen und Schülern im Rahmen einer von der SMV organisierten Schulspendenwanderung am 5. Oktober erlaufen und stammt von privaten Sponsoren. Eine Verbindung zwischen der Schule und den Salvatorianern, die Schulen in Venezuela und Peru betreiben, besteht schon seit längerer Zeit, besonders zu Pater Fernando Lopez, der die Schülerinnen und Schüler des HGs schon des Öfteren im Spanisch- und Religionsunterricht besuchte. Konkret gehen die Spenden an drei Schulen, die sich in Catia befinden, einem Armenviertel von Caracas in Venezuela. Wie dramatisch die aktuelle Situation dort ist, schilderte Lopez dem kommissarischen Schulleiter des HGs, Ulrich Schwarzmaier, schon vor einiger Zeit in einem Telefonat: Armut und eine Hyperinflation lassen mehr und mehr Menschen – darunter auch viele Lehrerinnen und Lehrer – aus dem Land fliehen, selbst wer einen sicheren Beruf hat, kann seinen Lebensunterhalt oft kaum bestreiten. Das gesammelte Geld wird an den Schulen in Catia dringend benötigt und hilft, den Unterricht dort aufrechtzuerhalten und vielen Kindern und Jugendlichen eine Perspektive zu geben. In einer Mail an die Schule bedankt sich Pater Lopez ganz herzlich bei den „sehr fleißigen“ Schülerinnen und Schülern und freut sich, dass ein so hoher Betrag zusammengekommen ist.

Entgegengenommen wurden die Spenden stellvertretend von Elisabeth Dieckmann, die bis 2013 selbst am Hariolf-Gymnasium unterrichtete und vor Jahren den ersten Kontakt des HGs zu den Salvatorianern hergestellt hatte. Sie ist bis heute in und um Ellwangen für die Salvatorianer aktiv und ist ständig in Verbindung mit Pater Fernando Lopez. Die Spendenwanderung ist Teil einer Reihe von Veranstaltungen, die das Hariolf-Gymnasium anlässlich seines 50-jährigen Schuljubiläums veranstaltet hat.

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