Breitbandausbau, Sirenen und Grünabfallcontainer

Warum sich die Adelmannsfelder Gemeinderäte mit einer Satzung befassen.

Adelmannsfelden. Der Gemeinderat Adelmannsfelden befasste sich bei seiner Sitzung mit dem Thema Breitbandausbau. Nicht als Baumaßnahmen, sondern als eine Formalie. Die Gemeinde ist wie alle anderen Kreis-Kommunen Mitglied der Komm.Pakt.Net, einer kommunalen Anstalt des öffentlichen Rechts. Der Zweckverband Oberschwäbische Elektrizitätswerke (OEW) plant derzeit die Gründung einer OEW Breitband GmbH. Deren Ziel ist die Beschleunigung des kommunalen Breitbandausbaus. Verwaltungsrat und Verbandsversammlung der OEW haben bereits einen Grundsatzbeschluss zur Gründung getroffen. Doch die Zustimmung der Beteiligten an der Komm.Pakt.Net fehlt noch.

Darüber beratschlagten nun die Adelmannsfelder Räte. Bürgermeister Edwin Hahn: „Ich bin nicht davon überzeugt, dass das groß zur Verbesserung beiträgt.“ Aber da keine zusätzlichen Kosten entstünden, schlage er vor, dass Adelmannsfelden „dieser Geschichte“ keine Steine in den Weg lege. „Wir sind da im Ostalbkreis ja stark engagiert und wohl besser ausgestattet als andere Bereiche Baden-Württembergs.“ Mit einer Enthaltung schlossen sich die Räte dem Gemeindeoberhaupt an.

Angesichts der Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen fragte Ratsmitglied Karl Wohlers, ob die Adelmannsfelder Sirene im Katastrophenfall denn einsatzfähig sei. Die Sirene hat im Ort ihren Platz am Rathaus. Doch ob sie im Ernstfall auch wirklich die Bürger alarmieren könnte, konnte Edwin Hahn nicht beantworten. „Ich gehe davon aus, dass sie funktioniert. Denn zu den Zeiten, in denen wir das regelmäßig getestet haben, hat sie dies immer getan.“ Er vermute, dass von Bundesebene demnächst Vorgaben kämen, um für die Zukunft wieder besser vor zu sorgen.

Rätin Ursula Berroth fragte an, ob sich nicht am Standort des Grünabfallcontainers etwas ändern ließe. Wenn die Kläranlage zurückgebaut werde, bestünde dort vielleicht eine Möglichkeit, die Situation zu verbessern.pe

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