Kiesewetters Tour von Tür zu Tür in Adelmannsfelden

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Bundestagsabgeordneter Roderich Kiesewetter (Mitte) im Gespräch mit Monika Riek. Links Josef Barth vom CDU-Ortsverband Adelmannsfelden.
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Der Bundestagsabgeordnete Roderich Kieswetter fragt die Bürger nach ihren Wünschen.

Adelmannsfelden. Zu einer Stippvisite kam der Bundestagsabgeordnete Roderich Kieswetter (CDU) nach Adelmannsfelden. Dort führte er Bürgergespräche, klingelte an den Haustüren, stellte sich vor und nahm sich Zeit für Belange und Wünsche. Sein Motto: „Tour des Zusammenhalts“.

Bevor es in der Schillerstraße losgeht, macht Kiesewetter deutlich, worauf es ihm ankommt: „Lange mussten viele Leute auf soziale Kontakte verzichten. Ich bleibe direkter Ansprechpartner in der Region und will auch künftig nah bei den Bürgerinnen und Bürgern sein. Dabei ist es wichtig, auch die Bürger in den kleineren Ortschaften und Ortsteilen zu erreichen. Man kann viele Anregungen und Impulse mitnehmen.“

Seit 2006 ist Roderich Kieswetter für die „Tour des Zusammenhalts“ im ganzen Wahlkreis unterwegs und hat dabei Kontakt zu insgesamt 9300 Haushalten gehabt. Zusammen mit dem 2. Vorsitzenden des Adelmannsfelder CDU-Ortsverbandes, Josef Barth, als Ortskundigen, startete die Gemeindevisite. Viele der Bürger wurden vom plötzlichen Auftreten Roderich Kiesewetters überrascht. Wie zum Beispiel die 72-jährige Monika Riek, die gerade bei schönstem Sommerwetter intensiv in ihrem Garten arbeite. Nach kurzer Zeit kommt man ins Gespräch und Kiesewetter erfährt viel von Monika Riek, die alleine in ihrem Haus wohnt. „Ich komme gut zurecht in meinen vier Wänden. Wenn ich Hilfe brauche, sind meine Nachbarn sehr hilfsbereit und gehen mir zur Hand. Hauptsache man bleibt gesund.“

Schon geht’s weiter und man landet bei Hans-Peter Knödler in seiner Autowerkstatt. Der hat einiges zu kritisieren: „Die Bürokratie raubt mir meine letzten Nerven. Die wird immer mehr und mehr. Ich müsste eigentlich noch jemanden einstellen, der mir diese Arbeit abnimmt. Die Steuererklärung ist auch viel zu umfassend.“ Große Unternehmen müssten wenig Steuern zahlen im Vergleich zu kleinen Firmen und könnten mehr investieren, bemängelt Knödler.

„Wenn Sie irgendwo sonst noch der Schuh drückt, schreiben Sie mir einfach eine E-Mail, erwidert Roderich Kiesewetter am Ende und überreicht er ihm sein Abgeordnetenprofil in Form eines Faltblattes, die im Übrigen in jedem Briefkasten in Adelmannsfelden landen.

Lothar Haas in der Lerchenstraße ist mit dem schnellen Internet, das er hat, sehr zufrieden. Zufrieden mit den Busverbindungen in Adelmannsfelden ist der 82-jährige Richard Nanz: „Ich kann noch selber Auto fahren." Deshalb ist das kein Problem.“

Die 34-jährige Franziska Guttmann hat zwei Kinder mit sechs und elf Jahren und hat konkrete Wünsche: „Gerade für die ab zwölf Jahre alten Kinder gibt es in Adelmannsfelden zu wenig Freizeit- und Spielangebote. Da muss was unbedingt etwas getan werden.“ Schwupps ist‘s auch schon notiert im Schreibblock des Bundestagsabgeordneten und weiter geht’s zum nächsten Haus. Achim Klemm

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