Mit dem Bus zum Pumptrack? Jugendliche nehmen Testangebot nicht an

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Pumptrack - ein Vergnügen für Kids in vielen Orten.
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Chancen auf eigene Pumptrackanlage in Adelmannsfelden sinkt.

Adelmannsfelden.

Groß war der Wunsch der Jugendlichen nach einer eigenen Pumptrackanlage in Adelmannsfelden gewesen bei der Jugendfragerunde im April. Der Gemeinderat hatte sich daher in seiner Mai-Sitzung mit Ausführungen, Kosten und möglichen Standorten befasst und - angesichts der Größe des Projekts beschlossen, den Kindern und Jugendlichen eine kurzfristige Lösung anbieten zu wollen, bis klar ist, ob die Jagstregion es ins Leaderförderprogramm schafft. Denn nur mit einer etwaigen Förderung durch Leader wäre eine solche Anlage für die kleine Gemeinde stemmbar.

Um die Wartezeit für die Jugendlichen zu verbessern, war im Mai beschlossen und auch gleich umgesetzt worden, dass die Verwaltung einen Bus anmietet und mit den Interessierten zu guten bestehenden Anlagen fährt.

Beim ersten Termin saßen genau zwei Kinder im gecharterten Bus. „Wir hätten Platz für 30, 40 gehabt und auch für ihre Räder, wäre ein Fahrradanhänger am Bus zur Verfügung gestanden“, macht Bürgermeister Edwin Hahn keinen Hehl aus seiner Sicht dieser mehr als bescheidenen Resonanz. „Das ist wirklich sehr ernüchternd. Wir hatten extra zwei Termine in den Ferien zur Wahl gestellt.“ Im Rahmen des Ferienprogramms soll es nun noch einen weiteren Versuch geben. Wenn das Interesse dann ähnlich schlecht ist, „brauchen wir uns über eine Pumptrackanlage keine weiteren Gedanken mehr zu machen“, so Hahn.

Ratsmitglied Christoph Schlichers Vermutung: „Busfahren ist uncool. Die wollen für sich sein, das Ding ausleben und nicht von uns irgendwo hingekarrt werden und betreut sein.“

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