Neuer Hochbehälter am Wasserturm

Planung soll beginnen, inklusive Notstromversorgung.

Adelmannsfelden 200 Kubikmeter kann die Wasserkammer des Adelmannsfelder Wasserturms speichern. Zu wenig, um für die Zukunft Versorgungssicherheit gewährleisten zu können. Und mit 65 Jahren ist der Turm auch nicht mehr der Jüngste. In seiner Novembersitzung hatte der Gemeinderat besprochen, dass ein neuer Hochbehälter mit Standort am Wasserturm die beste Lösung wäre.

Ob mit einem Fassungsvermögen von 600 oder 700 Kubik, das muss bedacht und abgewogen werden. Um die Planung für das rund 1 Million teure Vorhaben soll sich das Ellwanger Büro Ostalbwasser Ost kümmern und beide Varianten anbieten. Den Auftrag in Höhe von gut 300000 Euro dafür vergab der Gemeinderat in seiner Sitzung. Es soll zügig vorangehen, damit eventuell Fördermittel aus dem Programm Wasserwirtschaft beantragt werden können.

Die Standortfrage selbst ist noch offen. Bürgermeister Edwin Hahn könnte sich vorstellen, dass der neue Hochbehälter seinen Platz westlich des Turmes finden wird.

Einig sind sich die Räte, dass ein in die Erde eingelassener Behälter für diesen augenfälligen Standort besser geeignet ist als ein oberirdischer Bau. Ratsmitglied Gunther Groß schlug vor, den Hochbehälter mehr Richtung Norden zu verlegen. „Damit wären wir vom Hochpunkt weg, er wäre aus der Schusslinie, würde die ansonsten schöne freie Sicht nicht stören und wir können eine einfachere Ausführung wählen und dabei Kosten sparen.“

Hahn gab zu bedenken, dass die Anknüpfungspunkte an die Hauptwasserleitung berücksichtigt werden müssen und der Gemeinde in diesem Bereich kein Grundstück gehöre, ein Aufkauf dafür wieder Zeit koste. Klar war auf jeden Fall, dass es ohne ein Notstromaggregat oder eine entsprechende Alternative nicht gehen wird. .⋌⋌pe

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