Startschuss im Dollishäusle-West und Tempo 30 beim Kindergarten

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Der Startschuss für die Erschließung des neuen Baugebiets Dollishäusle-West ist gefallen.
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Nicht alle in Adelmannsfelden sind glücklich sind mit dem Ergebnis der Verkehrsschau. Eine neue Idee gibt es für das Dorfauto - es soll auch privat genutzt werden können.

Adelmannsfelden

Soll in der Kurve und bei der Bushaltestelle auf Höhe Kindergarten in der Schillerstraße die Geschwindigkeit auf 30 km/h beschränkt werden? Mit dieser Frage hatte sich die Verkehrsschau beschäftigt. Und entschieden, dass eine 30er-Zone in diesem Bereich kommen soll.

Für Ratsmitglied Ernst Kiesel ist das zu wenig. Der Bereich solle ausgeweitet werden bis zur Badgasse und noch ein Stück weiter, da die Kinder erst später die Straßenseite wechselten. Er habe mit vielen Anwohnern gesprochen. „Keiner ist mit dieser Lösung einverstanden“, so Kiesel. „Die Schillerstraße ist eine Raserstrecke.“

Für Bürgermeister Edwin Hahn ist die Lösung in Ordnung. „Wir haben da keinen Einfluss. Die Verkehrsschau entscheidet das.“ Kiesel forderte, dass diese sich die Situation erneut ansehe.

Telekom sorgt für Glasfaser

Die Bagger sind abgeladen. Die Erschließung des Baugebiets Dollishäusle-West startet. Eigentlich sollte es Anfang November losgehen, aber bei der Baufirma waren viele Mitarbeiter krank. Für Ende August ist die Fertigstellung geplant“, berichtete Bürgermeister Hahn. Um das Thema Glasfaser kümmere sich nicht wie geplant die Gemeinde, sondern die Telekom. „Wir haben eine verbindliche Zusage, dass sie das komplette Baugebiet erschließen. Dadurch können wir den Bauplatzpreis für fünf Euro pro Quadratmeter vergünstigen“, freute sich der Bürgermeister.

In der ersten Runde seien sieben Bauplätze verkauft worden. Er habe sich etwas mehr erwartet, so Hahn. Für das Mehrfamilienhaus liege eine Reservierung vor. „Wenn das klappt, können wir den Bauplatzpreis für die Einfamilienhäuser auf 149 Euro senken und liegen dann unter den magischen 150.“

Die Kaufverträge hätten noch nicht unterzeichnet werden können, da die Gemeinde noch alte Wegerechte besitze. Das Verfahren, dies zu klären, sei aufwendig. Dies sei ärgerlich.

„Wir haben Angebote für ein Ratendarlehen bei Banken eingeholt“, berichtete Kämmerer Christian Fuchs. Die Räte diskutierten, ob ein zehnjähriges (niedrigere Zinsen) oder ein zwanzigjähriges Darlehen mit Zinsbindung sinnvoller ist. „Irgendwann wird ein Zinssprung kommen“, sagte Bürgermeister Edwin Hahn. Daher entschied sich das Gremium für ein 20-jähriges Ratendarlehen mit Zinsbindung für die gesamte Laufzeit.

Dorfauto auch für Privatleute

Ratsmitglied Karl Wohlers erkundigte sich nach dem „Dorfauto“. Es gebe noch keinen Liefertermin, bedauerte Bürgermeister Hahn. Mit Wohlers war er sich einig, dass es eine gute Sache wäre, wenn das Auto am Wochenende für Privatpersonen zu mieten wäre. „Das ist eine zusätzliche Auslastung und Finanzquelle für uns.“

Breitband und „Mitfahrerbänkle“

„Bei den Weißen Flecken müssen noch Mängel beseitigt werden, bevor die Abnahme stattfinden kann“, informierte Hahn zum Stand der Dinge beim Breitbandausbau. Beim Thema „Mitfahrbänkle“ sei man in der Endphase. Die Schilder fehlten noch. Standort Richtung Ellwangen sei beim Rathaus.

Die Verkehrsschau hat entschieden, dass in der Schillerstraße im Bereich von Kindergarten und Bushaltestelle eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 30 kommen soll.

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